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Freitag, 27. Januar 2012 um 16:53 Uhr |
Casablanca Feeling im Fernen Osten.

Review | Kritik | Bewertung Shanghai (2012)
Bewertung: 2,5 von 6 Hersteller: Universum Film www.universumfilm.de
Der Filmklassiker Casablanca aus dem Jahr 1942 mit seinen Hauptdarstellern Humphrey Bogart und Ingrid Bergman wirft bis heute einen langen Schatten. Immer wieder wird er filmisch zitiert oder Kritiker nehmen ihn als Vergleichsobjekt, nicht zuletzt um zu zeigen, dass kein moderner Film an das Original herankommt. Der Kinostreifen Shanghai des schwedischen Regisseurs Mikael Hafström deckt diese beiden Aspekte vollkommen ab. Sein Film orientiert sich thematisch und auch filmtechnisch an dem großem Vorbild. Gleichzeitig kann er ihm nicht im Geringsten das Wasser reichen.
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Freitag, 27. Januar 2012 um 15:30 Uhr |
Mittelmaß statt Macht.

Review | Kritik | Bewertung Star Wars: The Old Republic (2012)
Bewertung: 4 von 6 Hersteller: Electronic Arts www.swtor.com
Star Wars: The Old Republic (abgekürzt: SWTOR) wurde bereits vor seinem Release stark gehyped. Fernsehwerbung, Berichte in den Medien, ein umfangreicher Internetauftritt... und tatsächlich gab es auch Anzeichen, dass uns hier ein echter Konkurrent für WOW ins Haus steht. EA hat mit dem kürzlich aufgekauften Bioware niemand geringeren als die Erschaffer der Bioshock Reihe auf das Projekt angesetzt. Darüber hinaus wird an die erfolgreiche Reihe Star Wars: Knights Of The Old Republic angeknüpft. Und schließlich ist es Star Wars! Kann man da überhaupt etwas falsch machen?! Die fast schon blasphemische Antwort: Ja, und zwar nicht zu knapp. Der folgende Artikel ist ein erster Eindruck von SWTOR.
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Freitag, 27. Januar 2012 um 14:49 Uhr |
Psychokiller jagt Teenies – So aufregend wie Tee bei Oma.

Review | Kritik | Bewertung Escapee - Nichts kann ihn stoppen (2012)
Bewertung: 0,5 von 6 Studio: Universum Film www.universumfilm.de
Hier haben wir einen weiteren Vertreter des beinahe maßlos überlaufenen Filmgenres der Horrorthriller, den eigentlich keiner so wirklich braucht... Regisseur Campion Murphy, dessen Name in der Branche, wenn schon nicht für Können, zumindest für ein großes Selbstbewusstsein spricht, beweist mit seinem Streifen Escapee - Nichts kann ihn stoppen, dass eine Ansammlung von altbackenen Szenarien noch lange keinen ordentlichen Film machen.
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Montag, 23. Januar 2012 um 18:59 Uhr |
Nach der Party gehen die Lichter aus...

Review | Kritik | Bewertung T-Pain - Revolver (2011)
Bewertung: 3,5 von 6 Label: RCA www.t-pain.net
Wer mit dem Begriff Autotune nicht viel anzufangen weiß, hat vermutlich einen Trend verpasst, der eigentlich schon längst keiner mehr ist, was aber wenig ausmacht, denn vielen Musikacts die jetzt erst jene oft stark überzeichnete nachträgliche Tonhöhenkorrektur für sich entdeckt haben, geht es da nicht anders. Einer der ersten, der (mal abgesehen von einer gewissen Cher) mit dem Soundeffekt liebäugelte und sich auch heute noch als überzeugter Wiederholungstäter zeigt, ist der US-amerikanische R'n'B-Sänger und ebenso erfolgreiche Musikproduzent T-Pain. |
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Montag, 23. Januar 2012 um 18:37 Uhr |
Französischer Charme, mal etwas anderes.

Review | Kritik | Bewertung Melissmell - Ecoute s'il pleut (2011)
Bewertung: 4 von 6 Label: Discograph www.myspace.com/melissmell
Über die tatsächliche Herkunft ihres Künstlernamens scheiden sich die Geister oder besser gesagt spekulieren die Journalisten mit wilden Vermutungen. Die französische Sängerin Mélanie Coulet taufte sich selbst Melissmell, was sich aus der geruchsintensiven Pflanzengattung der Melissen (die sie wohl an ihre Großmutter erinnern mag) und dem bestens bekannten Songtitel Smells Like Teen Spirit der legendären Grunge-Band Nirvana zusammensetzen soll. Was man dabei nun konkret von der musikalischen Richtung der jungen Künstlerin erwarten kann ist dennoch relativ ungewiss, auch wenn das Artwork ihres aktuellen Albums Ecoute s'il pleut ein bisschen etwas von verträumter Rebellion sozialkritischer Querdenker vermittelt. |
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Freitag, 20. Januar 2012 um 17:30 Uhr |
Wer schaufelt denn da ein Grab im Wald?

Review | Kritik | Bewertung Sixxxten - Automat Supérieur (2011)
Bewertung: 2,5 von 6 Label: Redfield Records (Alive) www.sixxxten.com
Nachdem das letzte Punkrock-Stückwerk namens Jugend Violencia (über das Generation One im Erscheinungsjahr 2009 auch berichtet hat) der 4-köpfigen Band Sixxxten schon einige Zeit zurückliegt, können wir seit dem 11.11.2011 endlich ihre neue Scheibe Automat Supérieur in den CD-Player einlegen. Der Bandname der Hamburger bzw. Bremer Jungs kommt dabei nicht etwa von der englischen Zahl 16 wie man vermuten könnte, sondern wird abgeleitet vom skandinavischen Jungennamen Sixten, aber das wussten vermutlich schon einige. Für den Rest sei es hier noch einmal erwähnt.
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Sonntag, 15. Januar 2012 um 19:25 Uhr |
Ein unangenehmes Thema für die Öffentlichkeit.

Review | Kritik | Bewertung Whistleblower - In gefährlicher Mission (2011)
Bewertung: 3,5 von 6 Studio: Universum Film www.universumfilm.de
Wer oder was sind eigentlich Kriegsopfer? Eine berechtigte Frage, die sich aufgrund der Komplexität (un)menschlicher Verhaltensstrukturen und einer vermutlich dramatisch hohen Dunkelziffer damit einhergehender Gewaltverbrechen nur unzureichend beantworten lässt. Die US-Amerikanerin Kathryn Bolkovac ist in diesem Zusammenhang eine außergewöhnlich engagierte und mutig agierende Frau, die schockierende Grausamkeiten einmal nicht aus der unmittelbaren Opferrolle, sondern aus der Sicht einer für Menschenrechte kämpfende Beobachterin ans Tageslicht zu bringen wagt.
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Montag, 09. Januar 2012 um 17:38 Uhr |
Eine oberflächliche Moralpredigt in Filmlänge.

Review | Kritik | Bewertung The Ledge (2011)
Bewertung: 1,5 von 6 Studio: Universum Film www.ledgemovie.com
Der Vormarsch konservativer Kräfte in den USA wird seit Jahren in den liberalen Kreisen der amerikanischen Gesellschaft argwöhnisch beäugt. Die Tea Parts Bewegung ist ein solcher Auswuchs dieses Vormarsches und hat auch bei uns Aufmerksamkeit erregt. Es wird Zeit, dass liberalere Kräfte zurückschlagen. Das hat sich wohl auch Regisseur und Drehbuchautor Matthew Chapman gedacht. Mit The Ledge brachte er einen Thriller über den Konflikt zwischen christlichen Fundamentalisten und säkularen Freidenkern heraus. Dass der Film als Gerüst ein mehr als fragwürdiges, geradezu unglaubwürdiges Moralproblem konstruiert, das mit stereotypen Figuren ausgestattet ist, hilft den liberaleren Kräften dabei wohl eher weniger.
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