Review | Kritik | Bewertung @ Generation One
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| Artists - Interviews | |||
| Mittwoch, 10. Januar 2007 um 10:43 Uhr | |||
sido (Januar 2007) Am 10. Januar lief die Weltpremiere des Videos zu sidos zweiter Single "Ein Teil von mir" aus dem aktuellen Album "Ich" im Fernsehen. Kurz danach hatte ich sido am Telefon und konnte mit ihm über die zweite Single und natürlich über sein Album reden. Lest nach, was er alles zu sagen hatte… Murray: Hi sido! Es lief gerade die Weltpremiere Deines Clips zur zweiten Single "Ein Teil von mir" im Fernsehen. Ist Dein echter Sohn im Video auch zu sehen? Sido: "Nein, der ist nicht zu sehen im Video. Keiner von den Kindern ist mein Sohn. Ich versuch den so privat wie möglich zu halten. So, dass auch nicht der Verdacht entsteht, mein Sohn könnte da drin sein. Der soll damit gar nichts zu tun haben." Murray: Werden solche Ereignisse bei Dir irgendwie besonders gefeiert? Sido: "Ich hätte es gerne zuhause gekuckt, aber ich musste ja vorher mit VIVA telefonieren, deshalb bin ich ins Büro gegangen, weil ich denen natürlich nicht meine Telefonnummer gebe. Und da waren zufällig alle da und haben in dem Raum in dem der Fernseher steht gerade Mittag gegessen. Deswegen haben wir eine kleine Party gemacht, angestoßen und so. Also erstmal musste man sich die Tränen verdrücken, kurz durchatmen und dann haben wir gefeiert <lacht>." Murray: Durch Deinen großen Bekanntheitsgrad ist es sicher nicht leicht für Dich und Deinen Sohn wenn ihr Euch in der Öffentlichkeit seht… Sido: "Ja, das ist schwer, einfach mal in den Zoo, zu McDonald's zu gehen oder so. In der Schlange stehen und solche Sachen, das ist anstrengend. Ich muss immer Leute dabei haben." Murray: Glaubst Du nicht, dass die Single jetzt alles noch viel schlimmer macht?Sido: "Nein, das wird genau so sein wie es jetzt ist. Die Leute wussten vorher auch schon, dass ich einen Sohn hab, das ist ja nicht neu. Ich will nur, dass die Leute wissen wie ich darüber denke. Und vielleicht lässt der Song die Leute auch ein bisschen darüber nachdenken und die lassen mich in Ruhe mit meinem Sohn. Ich brauch die Zeit, ich hab viel nachzuholen." Murray: Wieso hast Du diesen Track als zweite Single gewählt? Sido: "Weil ich einen Song raus bringen wollte, der mein Album besser repräsentiert als "Strassenjunge". Das ist schon ein guter Song und hat auch das gesagt, was gesagt werden musste, aber der repräsentiert mein Album nicht so richtig. Ich glaube nicht, dass Leute die "Strassenjunge" hören, sich vorstellen können wie mein Album ist. Mein Album ist sehr, sehr persönlich und am allermeisten entspricht dem "Ein Teil von mir" oder "Mein Testament". Aber bei "Mein Testament" bin ich immer noch der Meinung, dass das kein Song für die Öffentlichkeit ist. Das ist ein Song, der muss aufs Album und gut. Aber irgendwie macht mir die ganze Sache doch ein bisschen Angst, über den Tod reden ist nicht witzig." Murray: Bleiben wir gleich bei "Mein Testament". Du erwähnst in dem Track Gott und Jesus. Bist Du gläubig? Sido: "Ich glaube schon an irgendwas, aber nicht an das Kirchending. Man muss da differenzieren, Jesus und so muss nicht unbedingt alles stimmen. Aber da ist irgendwas." Murray: Wäre es für sido nicht typischer, wenn er sagen würde "nach mir die Sinnflut, macht was Ihr wollt mit dem Zeug"? Sido: "Wäre auch okay gewesen. Eigentlich denke ich so auch darüber. Aber es ist ein bisschen fairer wenn wenigstens die Leute die mir gut getan haben über die ganze Zeit was kriegen. Besser als wenn es in die falschen Hände gerät <lacht>." Murray: Du bist mit "Ich" schon nach ein paar Tagen Gold gegangen, kann Dich so was noch überraschen oder hast Du damit gerechnet? Sido: "Wir haben das an den Vorbestellungen schon gesehen, wie viel wir ungefähr verkaufen werden. Da war uns vor dem Release schon klar, dass das schnell Gold gehen wird." Murray: Du sagst in dem Track "A.I.D.S. 2007" dass Du Dein letztes Album Kacke findest. Was gefällt Dir daran nicht mehr, ist es nur die Technik? Sido: "Es ist nur die Technik. Mein letztes Album ist immer noch von den Texten her, von dem her wie alt ich war und wo ich herkam, von diesen ganzen Sachen ist es immer noch ein Meisterwerk. Aber es ist übelst schlecht gerappt, das muss ich ganz ehrlich zugeben. Ich hab letztens wieder "Mama ist stolz" im Fernsehen gesehen und ich musste wegschalten, ich kann das gar nicht hören." Murray: Dein Album überrascht viele Leute und flasht nicht nur Deine Fans. Du sagst selbst, dass Du Musik nie aus Berechnung machst. Aber was hat sich in Dir selbst geändert, dass Du nachdenklichere, persönlichere Tracks geschrieben hast?Sido: "Ich denke viel über mein Leben nach in letzter Zeit. In den letzten paar Jahren, in denen ich mal Zeit hatte über alles nachzudenken, mal ein bisschen Ruhe hatte von dem ganzen Pressekram und Arbeitszeug, habe ich viel über mein Leben nachgedacht. Da konnte ich wie weit es gekommen ist erstmal verarbeiten. Deswegen ist das Album so geworden, einfach durch viel Zeit zum Nachdenken. Vorher habe ich mir gar nicht die Mühe gemacht nachzudenken. Was soll man viel nachdenken, wenn man in so einem Loch sitzt. Wenn man dann darüber nachdenkt, dass es einem Scheiße geht, dann geht's einem noch beschissener. Ich hab am Anfang mehr verdrängt und jetzt angefangen mehr über mein Leben nachzudenken." Murray: Wie gehst Du mit Kritik um? Kann man Dir in Deine Arbeit reinreden oder muss alles 100%ig nach Deinem Kopf gehen? Sido: "Man kann mir reinreden, es kommt aber drauf an wer es ist. Aber nicht wirklich "reinreden", man kann mal einen Kritikpunkt in den Raum werfen und dann überleg ich mir ob der Berechtigung hat oder nicht <lacht>. Ansonsten ist, was Musik angeht, alles mein Ding. Bei meinem jetzigen Album steck ich sogar ziemlich weit im Marketing mit drin. Ich hab viel gelernt in letzter Zeit, ich kann viel mitreden und bin immer an vorderster Front." Murray: Beruht der Track "Ich kiff nicht mehr" auf der Wahrheit? Wolltest Du wirklich das Kiffen aufhören? Sido: "Ich denk fast jeden Abend wenn ich ins Bett gehe, morgen früh rauchst Du aber keinen <lacht>. Aber dann macht mein Körper das schon von alleine. Sobald ich aufwache, geht der auf Toilette pinkeln, duschen und dann setzt er sich auf die Couch und raucht den Joint von gestern Abend weg." Murray: Am Ende des Tracks sagst Du "Ihr Kinder nehmt Euch kein Beispiel an mir". Der Track "Schlechtes Vorbild" geht aber in eine andere Richtung. Fällt es Dir noch schwer mit der neuen Verantwortung für Deine Texte klar zu kommen? Sido: "Ich tu mich da richtig schwer mit dieser Verantwortung, die mir so auferlegt wird. Natürlich kann ich hier und da ein Vorbild sein und bin ich ja auch. Aber ein "schlechtes Vorbild"? Wie man es eben nimmt. Da muss mir erstmal jemand definieren was "schlecht" ist, da kann man ja lange darüber philosophieren. Aber ich sag ja auch wie es wirklich ist, ich sag nicht z.B. Drogen sind gut. Deswegen hab ich so einen Song gemacht, dass ich aufhören will zu kiffen. Der Song sagt doch alles. Ich meine, der ist jetzt nicht der erhobene Zeigefinger und sagt Kinder kifft nicht, sondern kuck mal hier der kaputte Onkel, so wollt Ihr doch nicht werden." Murray: In "Bergab" rappst Du "Du kriegst den Jungen aus'm Viertel, doch das Viertel nicht aus ihm". Woran merkst Du das heutzutage noch? Sido: "Ich merke das, weil ich jetzt in einer annähernd besseren Gegend wohne, da ganz andere Menschen wohnen als bei mir und ich da auch mit ganz anderen Menschen in Kontakt komme und die akzeptieren mich nicht. Wahrscheinlich auch wegen meiner Art, ich bin ganz anders, ich bin immer ehrlich und offen. Ich merke, dass ich in die Gegend wo ich jetzt wohne nicht hingehöre, nicht hinpasse." Murray: Wissen die Leute dort, dass Du sido bist? Sido: "Die wissen das. Und dann bin ich auch noch das Arschloch das als einziger unten sein Auto in dieser Garage parken darf, da ist nur ein Platz. Ich bin das Arschloch dass das macht, der, der oben in der teuersten Wohnung wohnt, der junge Typ da, der im Fernsehen immer nur Proletensachen sagt, weißt Du was ich meine? Wenn ich in meiner alten Gegend da oben wohnen würde, dann würden die das feiern. Dann wären da genug Leute stolz auf mich. Aber hier ist keiner Stolz auf mich, die sind alle gegen mich in der Gegend, wo ich gerade wohne." Murray: Neben dem Feature mit Smiff'n Wessun finde ich auch überraschend dass Pierre von Seeed mit auf Deinem Album ist. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit? Sido: "Daniel Hader, der Typ der mit Specter zusammen unsere Videos dreht, der hat auch alle Seeed Videos gedreht. Da hat Pierre von Seeed mal Daniel Hader angefragt, ob er meine Nummer haben kann. Dann hat er mich angerufen und wir haben uns im Studio getroffen. Aber alles noch unter Vorbehalt, da war noch nichts geplant. Wir haben uns einfach mal getroffen und uns gegenseitig vorgespielt, was wir bis jetzt schon hatten. Er hat mir Beats gezeigt und ich hab einen Beat gepickt, ohne dass wir wussten was damit passiert. Er hat gesagt, okay alles klar, das nächste mal wenn Du kommst hab ich 'ne Hook. Dann hat er eine Hook gehabt, hat das Thema vorgegeben und ich hab die erste Strophe gemacht. Er hat dann wie er eine Zeit mit Seeed in Paris war seine Strophe aufgenommen. Ich hab dann auf Ibiza meine dritte Strophe aufgenommen, der Song war fertig und so gut, dass ich ihn auf dem Album haben wollte." Murray: Du hast, wie Du zwei Wochen in Ibiza warst, 11 Tracks geschrieben. Schreibst Du generell schnell Texte oder war das etwas Besonderes? Sido: "Also wenn ich zu lange an einem Text sitze, wenn ich den Song nicht an einem Tag fertig kriege, dann schmeiß ich ihn weg, weil dann stimmt irgendwas nicht. Wenn ich mich hinsetze und schreibe drei, vier, fünf Stunden dann ist der Song fertig. Bevor ich mich hinsetze und schreibe, weiß ich schon um was der Song geht und wie die Hook ungefähr sein soll. Dann muss ich nur noch meine Gedanken in Reime fassen, mehr muss ich gar nicht machen. So schwer ist das nicht und so lange dauert das auch nicht." Murray: Hast Du bezogen auf die verbesserte Raptechnik Blut geleckt und wirst noch mehr rumprobieren oder bleibt Dein Hauptaugenmerk auch weiterhin auf dem Inhalt Deiner Texte?Sido: "Ich arbeite gerade an der Aufnahmetechnik. Ein paar Mikrofone ausprobieren, paar Vorverstärker ausprobieren, so was. Und an der Art und Weise wie man aufnimmt. Jetzt nicht die Stimme, Stimme verstellen ist immer wack. Kannst Du gleich ganz groß schreiben für alle Nachwuchsrapper: STIMME VERSTELLEN IST WACK! Egal wie piepsig die Stimme ist, Hauptsache sie hat was und eine verstellte Stimme hat für mich nichts. Aber an der Art und Weise wie ich aufnehme, Wortbetonung und so was, daran arbeite ich gerade sehr. Wie viel Spuren man am besten benutzt mit solchen Sachen probiere ich gerade viel rum." Murray: Inhalt ist also immer noch an erster Stelle? Sido: "Inhalt ist immer noch an erster Stelle und ich werde nicht anfangen ein Double-Time Album zu machen. Auf so was hab ich gar kein Bock. Ich will immer noch, dass die Leute mich verstehen. Ich muss immer noch verständlich bleiben und so schnelle Sachen sind immer schwer zu verstehen. Ein bisschen komplizierter und ein bisschen mehr auf den Punkt, nicht so wie das letzte Album, aber nicht übertrieben." Murray: Welche deutsche Rapper können denn Deiner Meinung nach Technik und Inhalt ansprechend verbinden? Sido: "Samy, auf jeden Fall!" Murray: Was ist mit Olli Banjo? Sido: "Ja, Banjo auch, aber mitunter hapert es manchmal am Inhalt." Murray: Ist Samy jemand mit dem Du in Zukunft mal zusammen arbeiten willst? Sido: "Ich bin jetzt am 16. mit Samy unterwegs, so als Soundsystem. Ich weiß jetzt nicht mal wo, ich würde es gerne sagen. Aber da wird bestimmt was gehen. Wenn wir alle mal wieder ein bisschen Zeit haben." Murray: Auf "Ich" findet man fast keine Cuts… Sido: "Gar keine glaub ich, oder?" Murray: Auf der Bonus CD bei "Ich bin ein Rapper" sind welche. Sido: "Richtig, weil Desue den produziert hat, haben wir ihn gleich dazu genötigt die Hook zu scratchen." Murray: Bezogen auf die Scratches… Denkst Du nicht, dass bei HipHop heutzutage der MC zu sehr im Vordergrund steht und die anderen Elemente zu sehr in den Hintergrund getreten sind? Sido: "Dazu will ich erstmal klären, warum kein Scratch auf dem Album ist. Mein DJ Werd von den Phaderheadz, ich weiß gar nicht ob's die überhaupt noch gibt, war zu der Zeit als ich die Scratches unbedingt brauchte in Wien und hat dort sein Album produziert oder da irgendwas gemacht. Der macht auch so einen Underground Shit mit Drums, Bass und Trompete. Irgendwie ganz komisches Zeug, das ist nicht unbedingt mein Ding <lacht>. Aber als DJ ist er auf jeden Fall the man für mich. Schon seit der ersten Stunde ist der unser DJ und ich wollte keinen anderen die Scratches machen lassen. Und weil er nicht da war, sind keine Scratches auf dem Album. Sonst wären die für mich sehr wichtig gewesen, das ist ein wichtiges Element im HipHop. Aber wie gesagt, aus Loyalität ist kein Scratch drauf." Murray: Du sagst, dass Du Samy cool findest. Mich würde interessieren was Du von Kool Savas hältst. Gibt es da irgendwie großen Respekt, Interesse an seiner Musik oder so was?Sido: "Ich hab großes Interesse an dem Album, das hoffentlich bald mal erscheint. Dann kann ich Dir auch mehr dazu sagen. Im Moment weiß ich nicht wo Savas einzuordnen ist. Sein letztes Album ist zu lange her und ist seitdem auch schon hundertmal übertroffen. Der muss auf jeden Fall nachlegen. Dieses Takeover hat es mir nicht gezeigt, weil das war wieder so ein Rapding, wo es um Rap ging und wie gut die sind. Ist mal ganz okay, aber ein ganzes Album geht davon auch nicht klar. Darüber können wir reden, wenn das Album kommt." Murray: Am 27.01. gibst Du vier Konzerte an einem Tag. Wirst Du Dich irgendwie speziell darauf vorbereiten? Sido: "Ja, proben, ganz normal. Ich hab ja die Sachen, die ich jetzt spiele noch nie geprobt, noch nie richtig live gespielt. Und deswegen muss ich die natürlich proben und meinen DJ an den Start kriegen, Alpa an den Start kriegen, der wird mein Backup sein, solche Sachen. Proben ist das einzige was ich mache. Und gerade kein Alkohol trinken, weil an dem Tag werde ich wahrscheinlich sehr viel trinken <lacht>." Murray: Wie ist das Ganze organisiert, fliegst Du per Privatjet rum? Sido: "Ich bekomme einen Privatjet, genau, so für acht Personen. Dann bleibt diese lange Zeit zum Einchecken weg. Ich hatte zuerst gedacht wir kriegen einen Hubschrauber. Aber mit dem musst Du auch auf dem Flughafen landen. Da kannst du nicht einfach auf dem Grünspan in Hamburg landen und dann nach unten klettern mit einem Seil <lacht>. Funktioniert nicht. Deswegen haben wir gesagt, machen wir es gleich richtig mit Privatjet. Jedes mal wenn ich in den Privatjet wieder einsteige, ziehe ich mir einen Anzug an und trinke Champagner <lacht>." Murray: Der Tag wird also eine große Feier? Sido: "Ich glaub ja, der Tag wird sehr schön. Wir haben auch so ein MTV Team dabei, die uns filmen werden und dann wird ein schöner Bericht im Fernsehen kommen. Den können sich dann alle reinziehen." Murray: Wenn die Albumproduktion auf ein Ende zugeht und die ganzen Interviews, Fernsehshows und Auftritte anstehen, freust Du Dich darauf, macht Dir das Spaß oder graust es Dir davor? Sido: "Beides, es kommt immer drauf an wer es ist. In letzter Zeit hab ich glaub ich genug Ansagen gemacht, das mir die Leute keinen schicken der mich nicht kennt. Es passiert so oft, das irgendwer kommt der mich nicht kennt, der noch nie was von mir gehört hat und mich für irgendeine Presseagentur interviewt. So was kotzt mich dann richtig an. Aber wenn die Interviews amüsant sind, es nicht zu viele werden am Tag und ich nicht hundertmal am Tag dasselbe sagen muss, dann kann ich damit leben. Mit Fernsehen sowieso, da wähle ich eh aus, was ich mache und mache nicht jeden Scheiß, sondern Sachen die mich wirklich interessieren. Also, ich kann damit leben, das ist mein Beruf. Drei Monate bevor ich wusste, dass ich wieder das erste Mal im Fernsehen sein werde, habe ich angefangen mir einen Personal Trainer zu nehmen um mir mein Doppelkinn wegzutrainieren. Darauf hatte ich dann irgendwie keinen Bock mehr, dass ich wieder Fotos oder Poster von mir hab wo ein Doppelkinn drauf ist." Murray: Danke für das Interview und viel Erfolg weiterhin! Sido: "Danke." Interview am 10.01.2007, Murray Schell (Generation One)
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Murray: Glaubst Du nicht, dass die Single jetzt alles noch viel schlimmer macht?
Murray: Dein Album überrascht viele Leute und flasht nicht nur Deine Fans. Du sagst selbst, dass Du Musik nie aus Berechnung machst. Aber was hat sich in Dir selbst geändert, dass Du nachdenklichere, persönlichere Tracks geschrieben hast?
Murray: Hast Du bezogen auf die verbesserte Raptechnik Blut geleckt und wirst noch mehr rumprobieren oder bleibt Dein Hauptaugenmerk auch weiterhin auf dem Inhalt Deiner Texte?
Murray: Du sagst, dass Du Samy cool findest. Mich würde interessieren was Du von Kool Savas hältst. Gibt es da irgendwie großen Respekt, Interesse an seiner Musik oder so was?



