PS3
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| Games - PS3 | |||
| Freitag, 27. Juli 2007 um 15:53 Uhr | |||
The Darkness (2007)Bewertung: 5 von 6 Hersteller: 2K Games 2kgames.com/thedarkness An seinem 21. Geburtstag muss Jackie Estacado nicht nur feststellen, dass er von seinem Boss und Ziehvater Pauli Franchetti – seines Zeichens Oberhaupt der in New York agierenden Mafiastrukturen – hintergangen, fallen gelassen und zum Abschuss freigegeben wurde, sondern dass sich etwas Geheimnisvolles, Dunkles, etwas zutiefst Böses immer mehr seines Geistes wie auch Körpers bemächtigt. Ein Umstand, der selbst einen so abgebrühten Auftragskiller wie Jackie eigentlich nachdenklich stimmen sollte. Die Story von „The Darkness“ könnte jedenfalls kaum mehr dramatische Höhe wie auch plötzliche Wendepunkte besitzen und die Dunkelheit verleiht unserem unfreiwillig in das teilweise bizarre Schauspiel geworfene Protagonisten unglaubliche Kräfte und Fähigkeiten, von denen er nicht einmal zu träumen gewagt hätte. Kräfte, die er zu diesem Zeitpunkt sehr gut gebrauchen kann und sie wohl geschickt einzusetzen weiß. Jackie Estacado befindet sich auf der Flucht, einer Flucht vor der unermüdlichen Polizei, einer Flucht vor den zahlreichen Handlangern seines ehemaligen Bosses. Allerdings kann er einer Sache nicht entfliehen: der ihn Stück für Stück immer mehr einnehmenden dämonischen Finsternis. Bis sie ihn vollends beherrscht und ihn zu seinem großen Vorteil zu einer noch tödlicheren Waffe im Kampf gegen seine Widersacher werden lässt. Gespielt wird „The Darkness“ in typischer Ego-Shooter Manier, allerdings würde man sich trotz eingängiger Steuerung und gut funktionierender Zielsystematik eigentlich reichlich schwer tun, lange zu überleben. Geschicktes in Deckung gehen oder Schüssen durch Abrollen und Seitwärtsbewegungen (wie sie bei anderen Games an der Tagesordnung sind) ausweichen ist quasi unmöglich, weil von den Programmierern scheinbar gar nicht vorgesehen. Am wenigsten verwundbar ist unser Charakter eigentlich nur in gering bis gar nicht beleuchteten Bereichen, denn einzig hier kommen seine Kräfte zum Einsatz. Zwei gefährliche Tentakel am Körper von Jackie Estacado werden dann ihren Opfern zum Verhängnis und können allerhand Zerstörung verursachen. Neben gängigen Schusswaffen können sog. „Darklinge“ herbeigerufen werden, die sämtliche störenden Lichtquellen beseitigen, sich in bester Kamikazemanier oder Berserkerartig auf den Feind stürzen oder selbst über massige Feuerkraft verfügen. Mit jeder gefallenen Seele steigt die eigene Macht und so kann man zu einem späteren Zeitpunkt ein Schutzschild der Düsternis aktivieren oder ein alles verschluckendes schwarzes Loch herbeirufen, wodurch die Gegner zu hilflosen Marionetten reduziert werden. Einen gemütlichen Spaziergang durch die Straßen New Yorks hat man sich trotzdem nicht unter „The Darkness“ vorzustellen, denn die Starbreeze Studios schafften es, ein einmaliges und erfrischend neuartiges Horrorerlebnis der besonderen Art auf die heimische Konsole zu bannen. Für Deutschland wurde das Game in seiner Härte zwar deutlich entschärft, aber nichtsdestotrotz ist „The Darkness“ nur etwas für Erwachsene, vor allem weil man sich im Verlauf der Geschichte in einer bizarren und bildgewaltigen Zwischenwelt wiederfindet, an der man selbst als hartgesottener Spieler noch eine Weile zu knabbern haben dürfte. Spektakuläre Lichteffekte, herrlich ausgearbeitete Figuren und ein perfekt passender, atmosphärischer Soundtrack tragen ihr übriges dazu bei, dass „The Darkness“ dank überraschendem Spielkonzept zu einem herausragenden Ego-Shooter gezählt werden darf. Seid Ihr alt genug, dann überzeugt Euch selbst! Das Spiel wird Euch mit Sicherheit fesseln, also lasst Euch nicht gänzlich von der Finsternis überwältigen. [AR]
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The Darkness (2007)
Die Story von „The Darkness“ könnte jedenfalls kaum mehr dramatische Höhe wie auch plötzliche Wendepunkte besitzen und die Dunkelheit verleiht unserem unfreiwillig in das teilweise bizarre Schauspiel geworfene Protagonisten unglaubliche Kräfte und Fähigkeiten, von denen er nicht einmal zu träumen gewagt hätte. Kräfte, die er zu diesem Zeitpunkt sehr gut gebrauchen kann und sie wohl geschickt einzusetzen weiß. Jackie Estacado befindet sich auf der Flucht, einer Flucht vor der unermüdlichen Polizei, einer Flucht vor den zahlreichen Handlangern seines ehemaligen Bosses. Allerdings kann er einer Sache nicht entfliehen: der ihn Stück für Stück immer mehr einnehmenden dämonischen Finsternis. Bis sie ihn vollends beherrscht und ihn zu seinem großen Vorteil zu einer noch tödlicheren Waffe im Kampf gegen seine Widersacher werden lässt.
Gespielt wird „The Darkness“ in typischer Ego-Shooter Manier, allerdings würde man sich trotz eingängiger Steuerung und gut funktionierender Zielsystematik eigentlich reichlich schwer tun, lange zu überleben. Geschicktes in Deckung gehen oder Schüssen durch Abrollen und Seitwärtsbewegungen (wie sie bei anderen Games an der Tagesordnung sind) ausweichen ist quasi unmöglich, weil von den Programmierern scheinbar gar nicht vorgesehen. Am wenigsten verwundbar ist unser Charakter eigentlich nur in gering bis gar nicht beleuchteten Bereichen, denn einzig hier kommen seine Kräfte zum Einsatz. Zwei gefährliche Tentakel am Körper von Jackie Estacado werden dann ihren Opfern zum Verhängnis und können allerhand Zerstörung verursachen. Neben gängigen Schusswaffen können sog. „Darklinge“ herbeigerufen werden, die sämtliche störenden Lichtquellen beseitigen, sich in bester Kamikazemanier oder Berserkerartig auf den Feind stürzen oder selbst über massige Feuerkraft verfügen.
Mit jeder gefallenen Seele steigt die eigene Macht und so kann man zu einem späteren Zeitpunkt ein Schutzschild der Düsternis aktivieren oder ein alles verschluckendes schwarzes Loch herbeirufen, wodurch die Gegner zu hilflosen Marionetten reduziert werden. Einen gemütlichen Spaziergang durch die Straßen New Yorks hat man sich trotzdem nicht unter „The Darkness“ vorzustellen, denn die Starbreeze Studios schafften es, ein einmaliges und erfrischend neuartiges Horrorerlebnis der besonderen Art auf die heimische Konsole zu bannen. Für Deutschland wurde das Game in seiner Härte zwar deutlich entschärft, aber nichtsdestotrotz ist „The Darkness“ nur etwas für Erwachsene, vor allem weil man sich im Verlauf der Geschichte in einer bizarren und bildgewaltigen Zwischenwelt wiederfindet, an der man selbst als hartgesottener Spieler noch eine Weile zu knabbern haben dürfte.



