PS3
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| Games - PS3 | |||
| Dienstag, 02. Oktober 2007 um 14:08 Uhr | |||
NBA Live 08 (2007)Bewertung: 4,5 von 6 Hersteller: Electronic Arts www.easports.com/nbalive08 Bei der diesjährigen Basketball Europameisterschaft in Spanien beglückte uns die deutsche Nationalmannschaft nicht gerade mit hervorragenden sportlichen Leistungen, vielmehr blieb das Team rund um den NBA- Superstar Dirk Nowitzki mit Platz 5 weit hinter den eigenen Erwartungen und sicherte sich gerade noch das Minimalziel einer Einladung zum Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele 2008. Entscheidung vertagt, könnte man sagen…
Kein weiteres Sommer- oder Wintermärchen wie es die Kollegen und Kolleginnen aus den Bereichen Fussball, Hockey und Handball vollbrachten. Und so verstummt auch der mit der Silbermedaille bei der EM vor zwei Jahren ausgelöste Basketball-Boom in Deutschland wieder ein wenig, was ich sehr schade finde. Vielleicht schaffen es ja die Entwickler von EA, mit „NBA Live 08“ wieder etwas mehr vom Glanz der dynamischen Sportart zu versprühen? Wichtigste Neuerung gegenüber den Vorgängern ist entsprechend den aktuellen Ereignissen die Einbindung der besten Nationalteams der Welt, wodurch man nun in die glückliche Lage versetzt wird, die deutsche Nationalmannschaft zumindest auf der Playstation 3 zum heiß begehrten WM-Titel der FIBA zu führen. Neben dem üblichen Update sämtlicher Spielereigenschaften und Mannschaftskader der Teams innerhalb der NBA änderte sich nicht viel im Vergleich zur 07er Version. Wie bisher auch kann man sich zwischen einer kompletten Saison oder dem Schnelleinstieg in die Playoffs entscheiden, im Trainingsmodus mit der Steuerung vertraut machen oder das NBA Allstar Weekend bestreiten. Im Dynasty-Modus übernehmt Ihr wie immer Manager- und Trainertätigkeiten in Personalunion, um ein oder sogar mehrere Teams erfolgreich durch mehrere NBA Saisons zu lotsen. Dafür allerdings muss man schon enorm viel Zeit investieren, denn so eine Saison inklusive Playoffteilnahme kann gut und gerne mehr als 100 Spiele beinhalten. Ungeduldige können natürlich jedes einzelne Match simulieren und nur für die interessanteren Begegnungen zum Gamepad greifen. Die Steuerung und das gesamte Gamepay von „NBA Live 08“ ist wie gewohnt sehr schnell zugänglich und mehr Actionorientiert als Simulationsgewillt. Freilich schlägt mein Basketballerherz höher, wenn ich vor jedem Match die von den Zuschauern umjubelte und erstklassig in Szene gesetzte Vorstellung der jeweiligen Teams zu sehen bekomme. Auch das Spielgeschehen abseits des Balles (Trainer, Ersatzbank, Publikum) trägt einen Teil dazu bei, das Gefühl einer richtigen TV-Übertragung zu bekommen, mal ganz abgesehen von einer unbeschreiblichen Soundkulisse. Auf dem Platz wird das Wunschdenken des puren Realismus leider enttäuscht. Nicht, dass Bewegungsabläufe und Spielergesichter dank Motion Capturing der Wirklichkeit nicht verdammt nahe kommen würden, es ist das nochmals verstärkte Ungleichgewicht an Handlungsmöglichkeiten in Offensive und Defensive. Während sich die aktive Erarbeitung von günstigen Wurfmöglichkeiten nun noch leichter steuern lässt, erleben Defensivspezialisten einen Frustrationsschub nach dem nächsten aufgrund der hin und wieder eintretenden Machtlosigkeit bei gegnerischen Angriffen und allerhand fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen. Das als wichtige Neuerung angepriesene Hotspot-System gibt es eigentlich schon sehr lange, nur nicht als Einfärbung des Spielfelds während der On-Court-Action, aber in den Statistiken konnte man schon vor Jahren einsehen, in welchen Bereichen die meisten Treffer erzielt wurden. Erfolgsgarantie für weitere Punkte kann dies wohl kaum sein, vielleicht aber so etwas wie die Andeutung einer Schwachstelle in den gegnerischen Reihen, die jedoch stark vom Spielverlauf abhängt und sich spätestens mit den nächsten Auswechslungen verändern müsste. „NBA Live 08“ ist und bleibt ein solides bis sehr gutes Basketball-Game – vor allem, da man jetzt auch den Leistungssprung zur vollen Ausschöpfung der NextGen-Konsolen schaffte – mit starker Lizenz und eigentlich allem, was man an Spaßorientierung an die spielerische Umsetzung der Sportart stellen kann. Vielleicht wagen die kreativen Köpfe von EA in den nächsten Jahren ja auch endlich den Sprung zu einer annehmbaren Simulation, ich bin gespannt… [AR]
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NBA Live 08 (2007)
Kein weiteres Sommer- oder Wintermärchen wie es die Kollegen und Kolleginnen aus den Bereichen Fussball, Hockey und Handball vollbrachten. Und so verstummt auch der mit der Silbermedaille bei der EM vor zwei Jahren ausgelöste Basketball-Boom in Deutschland wieder ein wenig, was ich sehr schade finde. Vielleicht schaffen es ja die Entwickler von EA, mit „NBA Live 08“ wieder etwas mehr vom Glanz der dynamischen Sportart zu versprühen? Wichtigste Neuerung gegenüber den Vorgängern ist entsprechend den aktuellen Ereignissen die Einbindung der besten Nationalteams der Welt, wodurch man nun in die glückliche Lage versetzt wird, die deutsche Nationalmannschaft zumindest auf der Playstation 3 zum heiß begehrten WM-Titel der FIBA zu führen. Neben dem üblichen Update sämtlicher Spielereigenschaften und Mannschaftskader der Teams innerhalb der NBA änderte sich nicht viel im Vergleich zur 07er Version.
Wie bisher auch kann man sich zwischen einer kompletten Saison oder dem Schnelleinstieg in die Playoffs entscheiden, im Trainingsmodus mit der Steuerung vertraut machen oder das NBA Allstar Weekend bestreiten. Im Dynasty-Modus übernehmt Ihr wie immer Manager- und Trainertätigkeiten in Personalunion, um ein oder sogar mehrere Teams erfolgreich durch mehrere NBA Saisons zu lotsen. Dafür allerdings muss man schon enorm viel Zeit investieren, denn so eine Saison inklusive Playoffteilnahme kann gut und gerne mehr als 100 Spiele beinhalten. Ungeduldige können natürlich jedes einzelne Match simulieren und nur für die interessanteren Begegnungen zum Gamepad greifen. Die Steuerung und das gesamte Gamepay von „NBA Live 08“ ist wie gewohnt sehr schnell zugänglich und mehr Actionorientiert als Simulationsgewillt. Freilich schlägt mein Basketballerherz höher, wenn ich vor jedem Match die von den Zuschauern umjubelte und erstklassig in Szene gesetzte Vorstellung der jeweiligen Teams zu sehen bekomme.
Auch das Spielgeschehen abseits des Balles (Trainer, Ersatzbank, Publikum) trägt einen Teil dazu bei, das Gefühl einer richtigen TV-Übertragung zu bekommen, mal ganz abgesehen von einer unbeschreiblichen Soundkulisse. Auf dem Platz wird das Wunschdenken des puren Realismus leider enttäuscht. Nicht, dass Bewegungsabläufe und Spielergesichter dank Motion Capturing der Wirklichkeit nicht verdammt nahe kommen würden, es ist das nochmals verstärkte Ungleichgewicht an Handlungsmöglichkeiten in Offensive und Defensive. Während sich die aktive Erarbeitung von günstigen Wurfmöglichkeiten nun noch leichter steuern lässt, erleben Defensivspezialisten einen Frustrationsschub nach dem nächsten aufgrund der hin und wieder eintretenden Machtlosigkeit bei gegnerischen Angriffen und allerhand fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen. Das als wichtige Neuerung angepriesene Hotspot-System gibt es eigentlich schon sehr lange, nur nicht als Einfärbung des Spielfelds während der On-Court-Action, aber in den Statistiken konnte man schon vor Jahren einsehen, in welchen Bereichen die meisten Treffer erzielt wurden. Erfolgsgarantie für weitere Punkte kann dies wohl kaum sein, vielleicht aber so etwas wie die Andeutung einer Schwachstelle in den gegnerischen Reihen, die jedoch stark vom Spielverlauf abhängt und sich spätestens mit den nächsten Auswechslungen verändern müsste.