PS3
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| Games - PS3 | |||
| Mittwoch, 27. Februar 2008 um 13:51 Uhr | |||
Lost Planet: Extreme Condition (2008) Bewertung: 4,5 von 6 Hersteller: Capcom www.lostplanet-thegame.com Kriege um die Vorherrschaft eines Planeten sind längst kein unbehandeltes Thema mehr in der Spielewelt. Und so nimmt sich auch die Entwicklerriege von Capcom im Action-Shooter „Lost Planet: Extreme Conditions“ der geistigen Grundlage gerne an. Nachdem der heimatliche Planet Erde unbewohnbar wird, macht sich die verbliebene Menschheit auf, um ihr Glück in der Galaxis zu finden. Der anfangs sehr vielversprechende Planet E.D.N. III entpuppt sich allerdings als bereits bewohnt. Die ansässige Spezies der Akriden zeigt sich wenig begeistert von fremden Eindringlingen und absorbiert die Energie des Planeten, um somit für Menschen lebensbedrohliche bzw. -feindliche Bedingungen zu schaffen. Mit Erfolg, E.D.N. III verwandelt sich in eine unbequeme Eislandschaft. Dieser arktische Klimawandel stört zwar die riesigen Insektenwesen herzlich wenig, ein Mensch hingegen kann seine Existenz nur mit technischen Hilfsmitteln sichern: dem Vital Suit. Wie dieser funktioniert, lernt man sehr schnell in der Haut des Protagonisten Wayne Holden, der bei einem Angriff der Akriden neben seinem Vater auch das Gedächtnis verliert. Im Laufe der Story von „Lost Planet“ werden sich einzelne episodische Stücke wie ein Puzzle zusammensetzen, vorausgesetzt man überlebt! Wichtig ist es, die Energieleiste des Vital Suits im Auge zu behalten, denn dieser reguliert die Körpertemperatur und sorgt somit dafür, dass Wayne auf seinem Weg durch die Eiswüste keine körperlichen Schäden nimmt. Dies würde soweit auch reibungslos funktionieren, wären da nicht eine Vielzahl von attackierenden Akriden, die den Vital Suit gehörig ramponieren. Die Leiste regeneriert sich auf der anderen Seite aber auch, wenn man Gegner erledigt, da man deren absorbierte Energie erhält. Es ist dennoch so eine Sache mit energetischen Funktionen... werdet ihr unter Beschuss genommen, so führen Treffer dazu, dass unser Wayne kurzzeitig mitgenommen durch die Gegend stolpert und in diesen Momenten selbst nicht agieren, geschweige denn reagieren kann. Über besondere Ausweichmanöver verfügt er kaum, da helfen nur Deckungsmöglichkeiten der umliegenden Landschaft. Brenzlig wird es deshalb vor allem in den späteren Missionen, wenn sich Wayne unter Dauerbeschuss stehend kaum noch wehren kann. Überhaupt wird man in dem Actiongeladenen Spektakel aus der 3rd-Person Perspektive kaum zur Ruhe kommen und ist einem permanenten Adrenalinschub ausgesetzt. Durch insgesamt 11 Missionen mit einer Gesamtspielzeit von ca. 7 Stunden geführt, durchlebt Wayne Holden spannende bis teilweise nervenaufreibende Kämpfe mit der erwähnten Alienspezies in verschiedenen Größen und Erscheinungsformen, aber auch Eispiraten und anderen Einheiten. Die dazu benötigten Waffen wie Sturmgewehr, halbautomatisches Scharfschützengewehr, Gatling Gun, Raketenwerfer oder Handgranaten finden sich (teilweise versteckt) im Schnee. Allerdings wird für große Akriden-Kolosse, die Boss-Gegner in „Lost Planet“, oftmals eine gehörige Menge an Feuerkraft benötigt, während sich kleinere Aliens leicht beseitigen lassen. Hier ist der Schwierigkeitsgrad einfach zu variabel angesetzt und Anfänger werden sich generell schwer tun, was nicht zuletzt an viel zu wenigen Speicherpunkten im Spiel liegt. „Lost Planet“ zeigt sich nichtsdestotrotz als spannender Actionkracher, der allerdings in seiner PS3-Umsetzung erstaunlicherweise mehr grafische Schwachpunkte besitzt, als das bei Xbox 360 oder PC Variante der Fall wäre. [AR]
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Lost Planet:
Die ansässige Spezies der Akriden zeigt sich wenig begeistert von fremden Eindringlingen und absorbiert die Energie des Planeten, um somit für Menschen lebensbedrohliche bzw. -feindliche Bedingungen zu schaffen. Mit Erfolg, E.D.N. III verwandelt sich in eine unbequeme Eislandschaft. Dieser arktische Klimawandel stört zwar die riesigen Insektenwesen herzlich wenig, ein Mensch hingegen kann seine Existenz nur mit technischen Hilfsmitteln sichern: dem Vital Suit. Wie dieser funktioniert, lernt man sehr schnell in der Haut des Protagonisten Wayne Holden, der bei einem Angriff der Akriden neben seinem Vater auch das Gedächtnis verliert. Im Laufe der Story von „Lost Planet“ werden sich einzelne episodische Stücke wie ein Puzzle zusammensetzen, vorausgesetzt man überlebt!
Wichtig ist es, die Energieleiste des Vital Suits im Auge zu behalten, denn dieser reguliert die Körpertemperatur und sorgt somit dafür, dass Wayne auf seinem Weg durch die Eiswüste keine körperlichen Schäden nimmt. Dies würde soweit auch reibungslos funktionieren, wären da nicht eine Vielzahl von attackierenden Akriden, die den Vital Suit gehörig ramponieren. Die Leiste regeneriert sich auf der anderen Seite aber auch, wenn man Gegner erledigt, da man deren absorbierte Energie erhält. Es ist dennoch so eine Sache mit energetischen Funktionen... werdet ihr unter Beschuss genommen, so führen Treffer dazu, dass unser Wayne kurzzeitig mitgenommen durch die Gegend stolpert und in diesen Momenten selbst nicht agieren, geschweige denn reagieren kann. Über besondere Ausweichmanöver verfügt er kaum, da helfen nur Deckungsmöglichkeiten der umliegenden Landschaft. Brenzlig wird es deshalb vor allem in den späteren Missionen, wenn sich Wayne unter Dauerbeschuss stehend kaum noch wehren kann.
Überhaupt wird man in dem Actiongeladenen Spektakel aus der 3rd-Person Perspektive kaum zur Ruhe kommen und ist einem permanenten Adrenalinschub ausgesetzt. Durch insgesamt 11 Missionen mit einer Gesamtspielzeit von ca. 7 Stunden geführt, durchlebt Wayne Holden spannende bis teilweise nervenaufreibende Kämpfe mit der erwähnten Alienspezies in verschiedenen Größen und Erscheinungsformen, aber auch Eispiraten und anderen Einheiten. Die dazu benötigten Waffen wie Sturmgewehr, halbautomatisches Scharfschützengewehr, Gatling Gun, Raketenwerfer oder Handgranaten finden sich (teilweise versteckt) im Schnee.