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| Games - Wii | |||
| Dienstag, 30. September 2008 um 15:40 Uhr | |||
Resident Evil 4 Wii Edition (2007) Bewertung: 5 von 6 Hersteller: Capcom www.res-evil.com/re4 “Der Albtraum ist erneut zum Leben erwacht!” Es ist bereits sechs Jahre her, seit die dunklen Machenschaften der Umbrella Corporation durchkreuzt und die Organisation scheinbar erfolg- reich zerstört wurde. Einer der Überlebenden aus den schaurigen Vorfällen in Raccoon City ist der ehemalige Polizist Leon S. Kennedy, der mittlerweile direkt für die US-Regierung arbeitet und für einen geheimen Spezialauftrag nach Spanien in ein kleines abgelegenes Dorf geschickt wird. Ashley Graham, die Tochter des amerikanischen Präsidenten ist verschwunden und es sprechen viele Indizien für eine Entführung durch Terroristen. Als Leon nach seiner Ankunft beginnt, die ersten unangenehmen Fragen zu stellen, bekommt er sehr schnell und überaus deutlich zu spüren, dass er nicht gerade besonders erwünscht ist. Wie besessen greifen ihn die Dorfbewohner mit Äxten und Mistgabeln an und um nicht wie die ursprünglichen beiden Begleitpersonen der spanischen Polizei am Scheiterhaufen verbrannt oder an riesige Seeungeheuer verfüttert zu werden, muss von der Schusswaffe Gebrauch gemacht werden. Ganz untypisch für die Resident Evil-Serie handelt es sich bei den einheimischen Los Ganados nicht um Zombies, sondern Menschen. Dass diese jedoch parasitär von sogenannten Las Plagas befallen sind und so dem tyrannischen Willen des Sektenoberhauptes Osmund Saddler gehorchen, wird uns erst im Laufe der Geschichte bewusst. Also keine falsche Zurückhaltung, wer nicht sterben will, muss sich wehren. Das zur Verfügung stehende Waffenarsenal ist beachtlich: neben der 9-mm-Pistole mit guter Feuer-/Ladegeschwindigkeit und der .45er Magnum mit beeindruckender Feuerkraft gibt es noch eine vollautomatischen Maschinenpistole mit riesiger Kapazität. Diese braucht mit Schulterstütze zwar wesentlich mehr Platz im Inventar, ist aber mindestens genauso praktisch, wenn es darum geht, keine “wertvolle” Munition für das Auslösen von gestellten Fallen oder dergleichen zu verschwenden. Und Munition sollte immer gespart werden, wenn man bedenkt welche Horden an Widersachern einem teilweise in “Resident Evil 4” erwarten. Immer schön auf den Kopf zielen wie bei den Serienvorgängern ist hier nicht angesagt, denn die Gegner fallen durchaus sehr abwechslungsreich aus. Von Los Ganados über Los Illuminados bis hin zu den trainierten Ganado Soldaten gibt es verschiedene Bewaffnung und selbstverständlich auch Rüstung in Form von Eisenmasken, Körperpanzer oder mittelalterlichen Schilden. Hinzu kommen infizierte Wölfe, Insekten und anderes Getier, das Leon gehörig auf Trab halten wird. Wie gut, dass es da neben dem durchschlagskräftigen Schrotgewehr für kürzere Distanzen auch nützliche Spezialwaffen wie das halbautomatische .223er Sturmgewehr mit Zielfernrohr oder einen Minenwerfer gibt, um allzu gefährlichen Nahkämpfen geschickt aus dem Weg zu gehen. Hartnäckige Spezialgegner und/oder Bosse sind lediglich durch eine überlegte Taktik, Geschick, das nötige Hintergrundwissen und eine gut ausbalancierte Kombination aus dem Waffenkoffer zu bezwingen. Besonders brenzlig wird es, wenn man den Kettensägen schwingenden Dr. Salvador oder etwa den Bella Schwestern begegnet. Ähnlich verhält es sich mit dem Soldaten J.J, ausgerüstet mit einer Gatling Gun, sowie dem nervigen Garrador mit einer Gladiatorenrüstung und tödlichen Klingen-Klauen. Und das sind noch nicht einmal die Bosse! Für El Gigante, Bitores Mendez, Verdugo, Salazar, U3, Jack Krauser und Osmund Saddler muss man sich schon einiges einfallen lassen, um sie zu besiegen. Glücklicherweise gibt es immer den richtigen Weg und zahlreiche Hilfsmittel, um auch diese Prüfungen zu meistern. Damit es aber auf der anderen Seite nicht zu leicht wird, muss gut auf die hilflose Ashley aufgepasst werden, die sich immer wieder selbst in Schwierigkeiten bringt und es ständig schafft, trotz Leons Aufmerksamkeit von Sektenmitgliedern verschleppt zu werden oder in diverse Fallen zu tappen. Das kostet Nerven. Grafisch betrachtet ist “Resident Evil 4” absolut top und zu jeder Zeit als düster atmosphärisch zu betrachten. Architektonische Glanzpunkte der Umgebung (besonders wenn man sich in Salazars Schloss aufhält) sind ebenso überzeugend wie Figuranimationen und das Texturdesign. Hier leistete Capcom wie gewohnt erstklassige Arbeit. “Resident Evil 4” schafft es erneut - es macht einfach so einen riesigen Spass und fesselt einen unbarmherzig an den Bildschirm, so dass man nach den ersten 12 Stunden Durchzocken glatt ein weiteres mal mit getuneten Waffen und besserem Wissen die grausigen Szenarien miterleben möchte. Zusätzlich kann man auch das mit weiteren 5 Stunden Spielzeit versehene “Seperate Ways” mit dem altbekannten Charakter Ada Wong spielen, die hinter den Kulissen agierend die Weichen für die Flucht von Leon und Ashley stellt. Als Belohnung warten wie immer spezielle Outfits und freischaltbare Waffen mit unendlicher Munition. Fazit: Dank geschickter Anpassung an die Wii-Steuerung, einer auch nach Jahren begeisternden Grundidee und zahlreichen neuen, innovativen Akzenten in Sachen Gameplay ist “Resident Evil 4” erneut ein Highlight der Konsolengeneration. [AR]
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Resident Evil 4
Ashley Graham, die Tochter des amerikanischen Präsidenten ist verschwunden und es sprechen viele Indizien für eine Entführung durch Terroristen. Als Leon nach seiner Ankunft beginnt, die ersten unangenehmen Fragen zu stellen, bekommt er sehr schnell und überaus deutlich zu spüren, dass er nicht gerade besonders erwünscht ist. Wie besessen greifen ihn die Dorfbewohner mit Äxten und Mistgabeln an und um nicht wie die ursprünglichen beiden Begleitpersonen der spanischen Polizei am Scheiterhaufen verbrannt oder an riesige Seeungeheuer verfüttert zu werden, muss von der Schusswaffe Gebrauch gemacht werden. Ganz untypisch für die Resident Evil-Serie handelt es sich bei den einheimischen Los Ganados nicht um Zombies, sondern Menschen. Dass diese jedoch parasitär von sogenannten Las Plagas befallen sind und so dem tyrannischen Willen des Sektenoberhauptes Osmund Saddler gehorchen, wird uns erst im Laufe der Geschichte bewusst.
Also keine falsche Zurückhaltung, wer nicht sterben will, muss sich wehren. Das zur Verfügung stehende Waffenarsenal ist beachtlich: neben der 9-mm-Pistole mit guter Feuer-/Ladegeschwindigkeit und der .45er Magnum mit beeindruckender Feuerkraft gibt es noch eine vollautomatischen Maschinenpistole mit riesiger Kapazität. Diese braucht mit Schulterstütze zwar wesentlich mehr Platz im Inventar, ist aber mindestens genauso praktisch, wenn es darum geht, keine “wertvolle” Munition für das Auslösen von gestellten Fallen oder dergleichen zu verschwenden. Und Munition sollte immer gespart werden, wenn man bedenkt welche Horden an Widersachern einem teilweise in “Resident Evil 4” erwarten. Immer schön auf den Kopf zielen wie bei den Serienvorgängern ist hier nicht angesagt, denn die Gegner fallen durchaus sehr abwechslungsreich aus. Von Los Ganados über Los Illuminados bis hin zu den trainierten Ganado Soldaten gibt es verschiedene Bewaffnung und selbstverständlich auch Rüstung in Form von Eisenmasken, Körperpanzer oder mittelalterlichen Schilden. Hinzu kommen infizierte Wölfe, Insekten und anderes Getier, das Leon gehörig auf Trab halten wird.
Wie gut, dass es da neben dem durchschlagskräftigen Schrotgewehr für kürzere Distanzen auch nützliche Spezialwaffen wie das halbautomatische .223er Sturmgewehr mit Zielfernrohr oder einen Minenwerfer gibt, um allzu gefährlichen Nahkämpfen geschickt aus dem Weg zu gehen. Hartnäckige Spezialgegner und/oder Bosse sind lediglich durch eine überlegte Taktik, Geschick, das nötige Hintergrundwissen und eine gut ausbalancierte Kombination aus dem Waffenkoffer zu bezwingen. Besonders brenzlig wird es, wenn man den Kettensägen schwingenden Dr. Salvador oder etwa den Bella Schwestern begegnet. Ähnlich verhält es sich mit dem Soldaten J.J, ausgerüstet mit einer Gatling Gun, sowie dem nervigen Garrador mit einer Gladiatorenrüstung und tödlichen Klingen-Klauen. Und das sind noch nicht einmal die Bosse! Für El Gigante, Bitores Mendez, Verdugo, Salazar, U3, Jack Krauser und Osmund Saddler muss man sich schon einiges einfallen lassen, um sie zu besiegen.