PS3
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| Games - PS3 | |
| Donnerstag, 26. März 2009 um 08:35 Uhr | |
Command & Conquer: Alarmstufe Rot 3 (2009) Bewertung: 5 von 6 Hersteller: Electronic Arts www.alarmstuferot3.de Was wäre wenn... Zeitreisen tatsächlich möglich wäre? Kaum vorstellbar, was die Veränderung des Raum-Zeit-Kontinuums für Auswirkungen auf die vorherrschende Mächteverteilung hätte. Diese Fiktion wirklich werden lässt das beinahe schon als eigenständig zu betrachtende Command & Conquer Sequel „Alarmstufe Rot“ in seiner nunmehr dritten Auflage. Kurz vor der endgültigen Niederlage stehend, spielen die Sowjets ihre letzte Trumpfkarte aus und springen in der Zeit, um den genialen Physiker Albert Einstein kurzerhand zu liquidieren. Dieser schuf bekanntlich mit seinen wissenschaftlichen Erkenntnissen die Grundlage für die Atombombe und ohne diese verheerend zerstörerische Waffe werden folglich die Alliierten ihrem Sieg bringenden Kampfvorteil beraubt. Der Plan scheint aufzugehen. Beinahe. Der sowjetische Premierminister Tscherdenko sieht seine Truppen kurz vor der Übernahme der Weltherrschaft, als mit dem Reich der aufgehenden Sonne plötzlich eine dritte Großmacht mit der gleichen Absicht in das Geschehen eingreift und die allgemeinen Kampfhandlungen weiter verschärft werden. So ergeben sich für den Spielverlauf von „Alarmstufe Rot 3“ auch drei actiongeladene Kampagnen mit jeweils 9 spannenden Missionen. Neben altbekanntem Basisausbau, Verteidigung und wohl überlegtem (Gegen-)Angriffszeitpunkt gibt es auch taktisch anspruchsvolle Kommandomissionen mit den gleichermaßen reizvollen wie tödlichen Einzelkämpferinnen Tanya, Natasha oder Yuriko Omega. Überhaupt wird man mit einer Vielzahl von verschiedensten Infanterieeinheiten, Fahrzeugen und Marineschiffen einen abwechslungsreichen Spielspaß auf höchstem Niveau erleben. Mit sehr viel Liebe für die kleinsten Details wurden solch spektakuläre Vehikel wie die alliierte Spezialwaffenunterstützung in Form des Cryocopter, der sowjetische Anti-Infanterie-Walker Sickle oder der verbesserte Panzerabwehrroboter König Oni seitens der Japaner geschaffen. Obwohl die Entwickler scheinbar ebenso viel Wert darauf gelegt haben, für jede noch so raffinierte Kampfeinheit mit seinen speziellen Fähigkeiten und Stärken einen entsprechenden Gegenpart zu bieten, verhält sich die Sache mit dem Balancing leider nicht ganz so, wie erwünscht. Kaiser Yoshiro wird sich freuen, denn seine Krieger kennen keine Furcht vor dem Tod und zeigen sich in ihren Mitteln und Wegen zum Sieg beängstigend effektiv. In „Alarmstufe Rot 3“ finden die Schlachten nicht mehr primär auf dem Land, sondern zu gleichen Anteilen auch zu Wasser statt, was dem Spieler zusätzliche taktische Möglichkeiten bietet. Rein optisch betrachtet ist die neue Wasserwelt in C&C eine wahre Augenweide und sehr realistisch umgesetzt in Oberflächenstruktur und Spiegelungseffekten. Auch sonst präsentiert sich die Grafik extrem farbenfroh und stilsicher irgendwo zwischen Science Fiction, Anime und militärischer Wirklichkeit. Kommen wir aber zur vermutlich wichtigsten Neuerung des Gameplays: dem zusätzlichen Feature des kooperativen Modus. Hier kann man alle Kampagnen auch über das Netzwerk an der Seite eines Freundes oder mit der Unterstützung eines computergesteuerten Commanders bestreiten. Während die erste Variante unheimlich praktisch ist, da man sich taktisch erstklassig absprechen kann, erweist sich die CPU leider mehr als dümmlich in seinen Aktionen und verschwendet unnötig wertvolle Ressourcen. Zwar hat man eine eingeschränkte Befehlsgewalt über den Co-Commander, aber die Betonung liegt klar auf „eingeschränkt“, denn es schließt eine direkte Kontrolle über dessen Einheiten glatt aus. Für einige Überraschungseffekte zwischendurch sorgen dennoch spezielle Kommandeursfähigkeiten, die sog. Geheimprotokolle, die einen besonders hohen Schaden anrichten können. Was Command & Conquer für viele Fans so einmalig macht, wird auch in „Alarmstufe Rot 3“ mit mehr als 60 Minuten High Definition Filmsequenzen zwischen den einzelnen Missionen und einer echten Starbesetzung u.a. mit Tim Curry, Jenny McCarthy, Jonathan Pryce, J.K. Simmons und George Takei geboten. Hollywood-Atmosphäre inklusive. Auf der Ultimate Edition exklusiv für das PS3-System befinden sich darüber hinaus neben einem Blick hinter die Kulissen und dem Soundtrack noch so einiges an interessantem Hinterwissen rund um das C&C-Universum. „Die RTS-Legende ist da.“ - wahrlich ein weiteres Genre-Highlight. [AR]
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Command & Conquer:
Kurz vor der endgültigen Niederlage stehend, spielen die Sowjets ihre letzte Trumpfkarte aus und springen in der Zeit, um den genialen Physiker Albert Einstein kurzerhand zu liquidieren. Dieser schuf bekanntlich mit seinen wissenschaftlichen Erkenntnissen die Grundlage für die Atombombe und ohne diese verheerend zerstörerische Waffe werden folglich die Alliierten ihrem Sieg bringenden Kampfvorteil beraubt. Der Plan scheint aufzugehen. Beinahe. Der sowjetische Premierminister Tscherdenko sieht seine Truppen kurz vor der Übernahme der Weltherrschaft, als mit dem Reich der aufgehenden Sonne plötzlich eine dritte Großmacht mit der gleichen Absicht in das Geschehen eingreift und die allgemeinen Kampfhandlungen weiter verschärft werden. So ergeben sich für den Spielverlauf von „Alarmstufe Rot 3“ auch drei actiongeladene Kampagnen mit jeweils 9 spannenden Missionen.
Neben altbekanntem Basisausbau, Verteidigung und wohl überlegtem (Gegen-)Angriffszeitpunkt gibt es auch taktisch anspruchsvolle Kommandomissionen mit den gleichermaßen reizvollen wie tödlichen Einzelkämpferinnen Tanya, Natasha oder Yuriko Omega. Überhaupt wird man mit einer Vielzahl von verschiedensten Infanterieeinheiten, Fahrzeugen und Marineschiffen einen abwechslungsreichen Spielspaß auf höchstem Niveau erleben. Mit sehr viel Liebe für die kleinsten Details wurden solch spektakuläre Vehikel wie die alliierte Spezialwaffenunterstützung in Form des Cryocopter, der sowjetische Anti-Infanterie-Walker Sickle oder der verbesserte Panzerabwehrroboter König Oni seitens der Japaner geschaffen. Obwohl die Entwickler scheinbar ebenso viel Wert darauf gelegt haben, für jede noch so raffinierte Kampfeinheit mit seinen speziellen Fähigkeiten und Stärken einen entsprechenden Gegenpart zu bieten, verhält sich die Sache mit dem Balancing leider nicht ganz so, wie erwünscht. Kaiser Yoshiro wird sich freuen, denn seine Krieger kennen keine Furcht vor dem Tod und zeigen sich in ihren Mitteln und Wegen zum Sieg beängstigend effektiv.
In „Alarmstufe Rot 3“ finden die Schlachten nicht mehr primär auf dem Land, sondern zu gleichen Anteilen auch zu Wasser statt, was dem Spieler zusätzliche taktische Möglichkeiten bietet. Rein optisch betrachtet ist die neue Wasserwelt in C&C eine wahre Augenweide und sehr realistisch umgesetzt in Oberflächenstruktur und Spiegelungseffekten. Auch sonst präsentiert sich die Grafik extrem farbenfroh und stilsicher irgendwo zwischen Science Fiction, Anime und militärischer Wirklichkeit. Kommen wir aber zur vermutlich wichtigsten Neuerung des Gameplays: dem zusätzlichen Feature des kooperativen Modus. Hier kann man alle Kampagnen auch über das Netzwerk an der Seite eines Freundes oder mit der Unterstützung eines computergesteuerten Commanders bestreiten. Während die erste Variante unheimlich praktisch ist, da man sich taktisch erstklassig absprechen kann, erweist sich die CPU leider mehr als dümmlich in seinen Aktionen und verschwendet unnötig wertvolle Ressourcen. Zwar hat man eine eingeschränkte Befehlsgewalt über den Co-Commander, aber die Betonung liegt klar auf „eingeschränkt“, denn es schließt eine direkte Kontrolle über dessen Einheiten glatt aus. Für einige Überraschungseffekte zwischendurch sorgen dennoch spezielle Kommandeursfähigkeiten, die sog. Geheimprotokolle, die einen besonders hohen Schaden anrichten können.



