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| Games - PC | |||
| Donnerstag, 26. März 2009 um 13:46 Uhr | |||
Leisure Suit Larry: Box Office Bust (2009) Bewertung: 2 von 6 Hersteller: Codemasters www.leisuresuitlarrygame.com Wenn ich an die kurios schlüpfrigen Abenteuer eines in die Jahre gekommenen Dauersingles Larry Laffer in Spieltiteln wie beispielsweise „Yacht nach Liebe“ (1996) zurück denke, kann ich mir ein verschämtes Grinsen auf den Lippen nicht verkneifen. Auf der immer währenden Suche nach seiner Traumfrau scheitert unser Protagonist stets auf beinahe schon erbärmliche Art und Weise, so dass man sich als Spieler nicht sicher ist, ob man nun Mitleid oder Schadenfreude empfinden soll. Eines ist jedenfalls sonnenklar, die geistige Grundidee des „Leisure Suit Larry“-Erschaffers Al Lowe besitzt reichlich aberwitziges Potenzial, dass sich mit bislang über acht Spieltiteln aber leider auch ebenso reichlich ausgeschöpft – um nicht zu sagen: abgenutzt – haben könnte. Als alter Adventure-Fan konnte mich „Yacht nach Liebe“ in den Neunzigern noch an den Bildschirm fesseln. Mit dem Nachfolger „Magna Cum Laude“ (2004) verlagerten sich die gewohnten Rätselaufgaben jedoch mehr in die Richtung kleiner Geschicklichkeitsspiele. Nette Idee, und mit Oliver Pocher als deutsche Synchronstimme auch geschickt vertont, aber richtiges Larry-Feeling kam hier leider nicht mehr auf. Auch in der neuesten Auflage „Leisure Suit Larry: Box Office Bust“ spielt Larry Lovage, der nicht minder tollpatschige Neffe des inzwischen erfolgreichen Filmproduzenten Mr. Laffer, die Hauptrolle. Als Loser vor dem Herrn natürlich erst einmal als niederer Handlager, aber mit der verantwortungsvollen Aufgabe betraut, einen von der Konkurrenz eingeschleusten Maulwurf in den eigenen Reihen zu entlarven. Schließlich könnte dieser einige Geschäft schädigende Informationen weitergeben. Die frei erkundbare Welt der Filmstudios Tinslewood muss dabei einmal erst erkundet und etwas genauer unter die Lupe genommen werden. Unser junger Larry begibt sich also fortan von einer Mission zur nächsten und arbeitet sich nach und nach durch die Personalliste. Die Missionen fallen bedauernswerter weise etwas arg monoton und abwechslungsarm aus, auch wenn man „Box Office Bust“ zu Gute halten möchte, dass ein solch einfach gehaltenes Spielprinzip mit wenigen Features (auch wenn uns diese im Tutorial suggeriert werden) für jeden Anwender schnell und zugänglich wirkt. Viele Spieler werden eventuell den ebenfalls gewöhnungsbedürftigen „Humor mit der Brechstange“ als gar nicht mal so witzig einstufen, auch wenn sich eine durchaus hochkarätige Sprecherbesetzung für den Audiopart des Games finden ließ.Feuchte Träume bei den Stimmen von Carmen Electra und Shannon Elizabeth bekommt wohl ohne Zweifel nur noch eine ganz bestimmte Zielgruppe. Vielleicht ist jene auch schon längst ausgestorben, ich kann es nicht mit Gewissheit sagen. Fakt ist jedenfalls, dass die Hollywood Persiflage nur einen kurzweiligen Spielspaß garantieren kann, ohne „Box Office Bust“ nun zu sehr mit Kritikpunkten bombardieren zu wollen. [AR]
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Leisure Suit Larry:
Eines ist jedenfalls sonnenklar, die geistige Grundidee des „Leisure Suit Larry“-Erschaffers Al Lowe besitzt reichlich aberwitziges Potenzial, dass sich mit bislang über acht Spieltiteln aber leider auch ebenso reichlich ausgeschöpft – um nicht zu sagen: abgenutzt – haben könnte. Als alter Adventure-Fan konnte mich „Yacht nach Liebe“ in den Neunzigern noch an den Bildschirm fesseln. Mit dem Nachfolger „Magna Cum Laude“ (2004) verlagerten sich die gewohnten Rätselaufgaben jedoch mehr in die Richtung kleiner Geschicklichkeitsspiele. Nette Idee, und mit Oliver Pocher als deutsche Synchronstimme auch geschickt vertont, aber richtiges Larry-Feeling kam hier leider nicht mehr auf.
Auch in der neuesten Auflage „Leisure Suit Larry: Box Office Bust“ spielt Larry Lovage, der nicht minder tollpatschige Neffe des inzwischen erfolgreichen Filmproduzenten Mr. Laffer, die Hauptrolle. Als Loser vor dem Herrn natürlich erst einmal als niederer Handlager, aber mit der verantwortungsvollen Aufgabe betraut, einen von der Konkurrenz eingeschleusten Maulwurf in den eigenen Reihen zu entlarven. Schließlich könnte dieser einige Geschäft schädigende Informationen weitergeben. Die frei erkundbare Welt der Filmstudios Tinslewood muss dabei einmal erst erkundet und etwas genauer unter die Lupe genommen werden. Unser junger Larry begibt sich also fortan von einer Mission zur nächsten und arbeitet sich nach und nach durch die Personalliste. Die Missionen fallen bedauernswerter weise etwas arg monoton und abwechslungsarm aus, auch wenn man „Box Office Bust“ zu Gute halten möchte, dass ein solch einfach gehaltenes Spielprinzip mit wenigen Features (auch wenn uns diese im Tutorial suggeriert werden) für jeden Anwender schnell und zugänglich wirkt.
Viele Spieler werden eventuell den ebenfalls gewöhnungsbedürftigen „Humor mit der Brechstange“ als gar nicht mal so witzig einstufen, auch wenn sich eine durchaus hochkarätige Sprecherbesetzung für den Audiopart des Games finden ließ.Feuchte Träume bei den Stimmen von Carmen Electra und Shannon Elizabeth bekommt wohl ohne Zweifel nur noch eine ganz bestimmte Zielgruppe. Vielleicht ist jene auch schon längst ausgestorben, ich kann es nicht mit Gewissheit sagen. Fakt ist jedenfalls, dass die Hollywood Persiflage nur einen kurzweiligen Spielspaß garantieren kann, ohne „Box Office Bust“ nun zu sehr mit Kritikpunkten bombardieren zu wollen. [AR]



