Wii
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| Games - Wii | |||
| Dienstag, 28. Juli 2009 um 20:22 Uhr | |||
The Conduit (2009)Bewertung: 4 von 6 Hersteller: SEGA www.conduitgame.com Ein altbekanntes Szenario: die Welt, besser gesagt Washington D.C., wird von einer Insekten ähnlichen Spezies von Außerirdischen (The Drudge) angegriffen, die menschliche Bevölkerung weiß nicht so wirklich, wie ihr plötzlich geschieht bzw. was da eigentlich für eine große Bedrohung auf sie zukommt und die Regierung versucht mit allen Mitteln, das Ganze auch noch zu vertuschen. Wie man es gewohnt ist, gibt es für solche Fälle selbstverständlich auch eine Geheimorganisation namens The Trust, die ihre besten Agenten zur Aufklärung und möglichst unmittelbaren Problemlösung losschickt. Der agile Michael Ford – ehemals beim Secret Service tätig – ist einer dieser zuverlässigen Männer und beseitigt, geleitet durch seinen Commander John Adams, den „extra-terrestrischen Müll“ aus der Erdatmosphäre. Wir befinden uns mitten in der stark ausbaufähigen Story zu SEGA's vorab gehypten Action-Shooter „The Conduit“, exklusiv für die Wii. Warum gerade Nintendo's Spaßkonsole? Weil sich durch die Kombination aus Wii Remote und Nunchuk dank einer beliebig anpassbaren Tastenbelegung ein unübertreffliches Shooter-Feeling ergibt. Trotz dermaßen individualisierbarer Steuerung bleibt diese in ihren Grundzügen auch noch sehr einfach und angenehm bedienbar. Das Waffenarsenal, auf das zur Alienbekämpfung zurück gegriffen werden kann, ist enorm und mitunter ein weiterer Garant für actiongeladene Spielszenen. Von konventionellen Schusswaffen wie USP45 Pistole, MP5KA4 Maschinengewehr oder SPAS Shotgun über Spezialfertigungen wie Deatomizer MP4, TPC Launcher oder Carbonizer MK16 hin zu Alienwaffen wie Shrieker, Strike Rifle oder Hive Cannon ist für jede Situation das Passende dabei. Einziges spannendes Gadget bleibt das so genannte All-Seeing Eye (ASE) zum scannen der Umgebung. Die Locations von „The Conduit“ sind auf den ersten Blick recht abwechslungsreich geraten. Michael Ford kämpft sich durch das Pentagon, die Kongressbibliothek, die Straßen von Washington D.C., das White House, den Reagan National Airport, Bunker 13, Georgetown, und das Jefferson Memorial. Auch die Grafik kann sich – gemessen an Wii-Verhältnissen – mehr als sehen lassen. Wie eingangs bereits angesprochen, kann dies alleine jedoch kaum über eine Hintergrundgeschichte hinweg trösten, der es an jeglichem Pepp und Esprit fehlt. Aufschlussreiche Infos zur Invasion bekommt man nur wenige, auf cineastische Zwischensequenzen wurde gänzlich verzichtet (stattdessen bekommt man langweilige Dialogboxen serviert) und das Ende ist schlichtweg enttäuschend und der Mühen nicht wirklich wert. Je nach Schwierigkeitsgrad investiert man zwischen 8 und 12 Stunden in die Solokampagne des Games, sollte sich dabei aber stets bewusst sein, dass „The Conduit“ von den High Voltage Software Entwicklern eigentlich und in erster Linie als Multiplayerspiel konzipiert wurde. Im durchaus umfangreichen Online-Modus kann man sich in spannenden Matches mit bis zu 11 anderen Spielern messen und das fällt obendrein noch sehr variantenreich aus. Neben dem klassischem (Team)Deathmatch, dem strategischen Capture The Flag sowie dem trickreichen ASE Football ist mit insgesamt 13 Wettbewerben so einiges geboten und sucht – wie an zahlreicher Stelle von der internationalen Presse bestätigt – wahrlich „seines gleichen“, erst recht auf der Wii-Konsole. Für schnelle Action unter Freunden, die sich über Wii Speak prima taktisch absprechen können, ist „The Conduit“ quasi erste Wahl, für Einzelgänger mit Unterhaltungsanspruch jedoch nicht zu empfehlen, da es dem Spiel an Tiefe mangelt. [AR]
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The Conduit (2009)
Wie man es gewohnt ist, gibt es für solche Fälle selbstverständlich auch eine Geheimorganisation namens The Trust, die ihre besten Agenten zur Aufklärung und möglichst unmittelbaren Problemlösung losschickt. Der agile Michael Ford – ehemals beim Secret Service tätig – ist einer dieser zuverlässigen Männer und beseitigt, geleitet durch seinen Commander John Adams, den „extra-terrestrischen Müll“ aus der Erdatmosphäre. Wir befinden uns mitten in der stark ausbaufähigen Story zu SEGA's vorab gehypten Action-Shooter „The Conduit“, exklusiv für die Wii. Warum gerade Nintendo's Spaßkonsole? Weil sich durch die Kombination aus Wii Remote und Nunchuk dank einer beliebig anpassbaren Tastenbelegung ein unübertreffliches Shooter-Feeling ergibt. Trotz dermaßen individualisierbarer Steuerung bleibt diese in ihren Grundzügen auch noch sehr einfach und angenehm bedienbar.
Das Waffenarsenal, auf das zur Alienbekämpfung zurück gegriffen werden kann, ist enorm und mitunter ein weiterer Garant für actiongeladene Spielszenen. Von konventionellen Schusswaffen wie USP45 Pistole, MP5KA4 Maschinengewehr oder SPAS Shotgun über Spezialfertigungen wie Deatomizer MP4, TPC Launcher oder Carbonizer MK16 hin zu Alienwaffen wie Shrieker, Strike Rifle oder Hive Cannon ist für jede Situation das Passende dabei. Einziges spannendes Gadget bleibt das so genannte All-Seeing Eye (ASE) zum scannen der Umgebung. Die Locations von „The Conduit“ sind auf den ersten Blick recht abwechslungsreich geraten. Michael Ford kämpft sich durch das Pentagon, die Kongressbibliothek, die Straßen von Washington D.C., das White House, den Reagan National Airport, Bunker 13, Georgetown, und das Jefferson Memorial. Auch die Grafik kann sich – gemessen an Wii-Verhältnissen – mehr als sehen lassen.
Wie eingangs bereits angesprochen, kann dies alleine jedoch kaum über eine Hintergrundgeschichte hinweg trösten, der es an jeglichem Pepp und Esprit fehlt. Aufschlussreiche Infos zur Invasion bekommt man nur wenige, auf cineastische Zwischensequenzen wurde gänzlich verzichtet (stattdessen bekommt man langweilige Dialogboxen serviert) und das Ende ist schlichtweg enttäuschend und der Mühen nicht wirklich wert. Je nach Schwierigkeitsgrad investiert man zwischen 8 und 12 Stunden in die Solokampagne des Games, sollte sich dabei aber stets bewusst sein, dass „The Conduit“ von den High Voltage Software Entwicklern eigentlich und in erster Linie als Multiplayerspiel konzipiert wurde. Im durchaus umfangreichen Online-Modus kann man sich in spannenden Matches mit bis zu 11 anderen Spielern messen und das fällt obendrein noch sehr variantenreich aus. Neben dem klassischem (Team)Deathmatch, dem strategischen Capture The Flag sowie dem trickreichen ASE Football ist mit insgesamt 13 Wettbewerben so einiges geboten und sucht – wie an zahlreicher Stelle von der internationalen Presse bestätigt – wahrlich „seines gleichen“, erst recht auf der Wii-Konsole.



