PS3
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| Games - PS3 | |||
| Mittwoch, 14. Oktober 2009 um 14:24 Uhr | |||
Red Faction: Guerrillia (2009)Bewertung: 4 von 6 Hersteller: THQ www.redfaction.com Die Story des 3rd-Person-Shooters „Red Faction: Guerrillia“ spielt gute 50 Jahre nach dem ersten Aufstand auf dem Mars und versetzt den Spieler in die Reihen der "Red-Faction-Bewegung". Als wertvoller Teil der Aufständischen kämpfen Sie in der Person von Alec Mason gegen die Unterdrückung durch die Earth Defence Force (EDF) und letzten Endes auch für die eigene Freiheit. Der Mars hat sich mittler- weile stark verändert, denn gigantische Anstrengungen zur Terraformung haben die Oberfläche des Planeten tatsächlich bewohnbar gemacht, zu großen Teilen jedenfalls. Alec's Kampf führt Sie schließlich durch eine weiterentwickelte offene Spielwelt mit verschiedenen Umgebungen, von den abgelegenen Bergwerken bis hin zur strahlenden Hauptstadt Eos, dem Verwaltungsstandort der EDF. Neben Sprengstoffen und Fahrzeugen ist der Abrisshammer die wichtigste Waffe, um die vollständig zerstörbare Spielumgebung von „Red Faction: Guerrilla“ zu zerlegen, was obendrein auch noch tierischen Spaß garantiert. Alec Mason schnappt sich also seinen Superhammer und zerlegt seine Umgebung nach allen Regeln der Kunst. Fast alles macht er kaputt. Aber während sich von Menschenhand Geschaff- enes in kleinste Teile zerkloppen lässt, tut sich in der Natur leider nur herzlich wenig – trotz beeindruck- ender Explosionen keine Krater auf den Straßen, keine Macken in der Topografie der Berge. Dabei wurde ein solches Feature doch im Vorfeld so groß angepriesen. Uneingeschränkte Bewegungsfreiheit und taktische Finessen werden bei „Red Faction“ zumindest groß geschrieben: Mason erkundet die offene Spielwelt nach Lust und Laune und erledigt nebenbei seine Aufträge. Unter Zeitdruck zerkloppt er Gebäude, befreit unschuldige Geiseln, verfolgt Fahrzeuge und kämpft gegen die Truppen der EDF. Zunächst spielt die Taktik keine große Rolle, mit zunehmender Spielzeit ist es aber gewiss von Vorteil, nicht gleich mit der Tür ins Haus zu fallen, sondern sich möglichst vorsichtig anzu- schleichen. Wer nämlich einer Übermacht gegenübersteht, wirft schnell den Hammer. Neben Ihrem mächtigen Vorschlaghammer mit Superkraft nutzen Sie noch weitere Waffen: Wer es konventionell mag, schnappt sich das Sturmgewehr. Etwas ausgefallener ist die Elektroknarre, mit der Sie Gegner und Fahrzeuge rösten. Auch das schwere Gerät, mit dem Sie Sägeblätter verschießen, kommt nicht von der herkömmlichen Schießeisen-Stange. Die absoluten Stars im Waffen-Fuhrpark sind die Walker. Drei Varianten dieser Kampfroboter steuern Sie im Laufe des Spiels: einen kleinen, agilen Helfer, einen mächtigen Riesen mit amtlichen Greifarmen und einen waffenstarrenden Militärroboter. Fazit: Der dritte Teil der Action-Saga um die „Rote Gruppe“ macht trotz der dünnen Geschichte enormen Spaß. Auch die Aufgaben und Minispiele sorgen für eine Menge Abwechslung, also alles in allem empfehlenswert. [DS] Studien zufolge liegt der Schaden durch illegale Software-Kopien alleine in Deutschland bei ca. 1,55 Milliarden Euro. Weltweit schätzt man sogar, dass der Anteil der Raubkopien gegenüber lizenzierten Versionen mittlerweile mehr als 40 Prozent beträgt, was letztendlich einen Einnahmeausfall für die Branche von rund 53 Milliarden Euro bedeutet. Dass es dieser Umstand den kreativen Köpfen der Spieleentwickler nicht gerade einfach macht, ihre Visionen mit den nötigen finanziellen Mitteln in die Tat umzusetzen, dürfte wohl offensichtlich sein. Ungeachtet der erheblichen Strafen für Raubkopierer, sollte es auch in Eurem Sinne sein, den Ideenreichtum der Spieleindustrie durch den Erwerb von Original-Software zu unterstützen. Vielen Dank.
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Red Faction: Guerrillia (2009)
Der Mars hat sich mittler- weile stark verändert, denn gigantische Anstrengungen zur Terraformung haben die Oberfläche des Planeten tatsächlich bewohnbar gemacht, zu großen Teilen jedenfalls. Alec's Kampf führt Sie schließlich durch eine weiterentwickelte offene Spielwelt mit verschiedenen Umgebungen, von den abgelegenen Bergwerken bis hin zur strahlenden Hauptstadt Eos, dem Verwaltungsstandort der EDF. Neben Sprengstoffen und Fahrzeugen ist der Abrisshammer die wichtigste Waffe, um die vollständig zerstörbare Spielumgebung von „Red Faction: Guerrilla“ zu zerlegen, was obendrein auch noch tierischen Spaß garantiert. Alec Mason schnappt sich also seinen Superhammer und zerlegt seine Umgebung nach allen Regeln der Kunst. Fast alles macht er kaputt.
Aber während sich von Menschenhand Geschaff- enes in kleinste Teile zerkloppen lässt, tut sich in der Natur leider nur herzlich wenig – trotz beeindruck- ender Explosionen keine Krater auf den Straßen, keine Macken in der Topografie der Berge. Dabei wurde ein solches Feature doch im Vorfeld so groß angepriesen. Uneingeschränkte Bewegungsfreiheit und taktische Finessen werden bei „Red Faction“ zumindest groß geschrieben: Mason erkundet die offene Spielwelt nach Lust und Laune und erledigt nebenbei seine Aufträge. Unter Zeitdruck zerkloppt er Gebäude, befreit unschuldige Geiseln, verfolgt Fahrzeuge und kämpft gegen die Truppen der EDF.
Zunächst spielt die Taktik keine große Rolle, mit zunehmender Spielzeit ist es aber gewiss von Vorteil, nicht gleich mit der Tür ins Haus zu fallen, sondern sich möglichst vorsichtig anzu- schleichen. Wer nämlich einer Übermacht gegenübersteht, wirft schnell den Hammer. Neben Ihrem mächtigen Vorschlaghammer mit Superkraft nutzen Sie noch weitere Waffen: Wer es konventionell mag, schnappt sich das Sturmgewehr. Etwas ausgefallener ist die Elektroknarre, mit der Sie Gegner und Fahrzeuge rösten. Auch das schwere Gerät, mit dem Sie Sägeblätter verschießen, kommt nicht von der herkömmlichen Schießeisen-Stange. Die absoluten Stars im Waffen-Fuhrpark sind die Walker. Drei Varianten dieser Kampfroboter steuern Sie im Laufe des Spiels: einen kleinen, agilen Helfer, einen mächtigen Riesen mit amtlichen Greifarmen und einen waffenstarrenden Militärroboter.



