PS3
| Games - PS3 |
Wenn die Bedrohung für das persische Reich zu groß wird, reichen sterbliche Kräfte nicht mehr aus...
Prince Of Persia: Die vergessene Zeit (2010)
Bewertung: 4,5 von 6
Hersteller: Ubisoft
www.prince-of-persia.de
Wer bereits in den Genuss kommen durfte, den talentierten Jake Gyllenhall in seiner bislang heroischsten Hauptrolle als Dastan in der filmischen Umsetzung von Prince Of Persia auf der Kinoleinwand zu betrachten, wird sich vermutlich etwas besser mit der Hintergrundgeschichte der Schicksals trächtigen Abenteuer unseres persischen Prinzen auskennen. Wurde hier noch in knapp 2 Stunden cineastischer Meisterleistung die unglaubliche Macht des Dolches der Zeit demonstriert, so erwarten unseren Helden in seinem neuesten Videospielableger Prince Of Persia: Die vergessene Zeit bereits neue, spannende Aufgaben zur Verteidigung seines Königreiches.
Wie wir aus dem Film wissen, wird das riesige Einflussgebiet der königlich- en Familie unter den drei Söhnen des alten Herrschers gerecht aufge- teilt. So kommt es auch, dass Dastan einige Tage durch die karge Wüstenlandschaft reisen muss, um die Festung seines Bruders Malik (man merkt schon, dass sich hier Film und Spiel nicht ganz gleichen) zu erreichen, der den äußeren Teil des Landes verwaltet und gegen Feinde verteidigen muss. Als der junge Prinz im bedrohlichen Belagerungszustand gegnerischer Truppen zur Rettung eilt, ist es fast schon zu spät und die beiden Brüder stehen einer bitteren Niederlage entgegen. In seiner Not beschwört Malik eine unheilbringende Armee an untoten Sandkriegern, die zwar seine Feinde besiegen kann, sich allerdings alles andere als treu ergeben erweist und zu einer noch unberechenbareren Bedrohung Persiens wird.
Um die Armee unter der Regentschaft von Ratash wieder in die Unterwelt zu verbannen, müssen Dastan und Malik ihre beiden Amulett-Hälften vereinen, was gewiss ein Leichtes wäre, hätte man sie nicht durch die Verkettung ungünstiger Umstände voneinander getrennt. Es hilft alles nichts, unser Prinz muss sich durch die prächtig gestaltete orientalische Spielwelt seinen Weg frei kämpfen und Malik suchen. Wer die vorangegangenen Videospielversionen kennt, wird relativ schnell mit der allgemeinen Steuerung vertraut sein und beinahe intuitiv durch die Gegend springen, klettern und hangeln, wahre Horden von Gegnern mit spektakulären Angriffskombinationen bezwingen und dabei eine gesunde Mischung aus Körpereinsatz und Magie finden. Das Timing ist oftmals entscheidend.
Ein weiteres beeindruck- endes Talent unseres Prinzen ist neben der Macht über die Zeit eine magische Beeinflussung der vier Naturelemente, was einen so manch unüberwindbare Wegbarrieren meistern lässt und allerhand variable Optionen des Gameplays eröffnet. So experimentiert man vor allem mit den Aggregatzuständen des Elementes Wasser, um sich dies geschickt zu Nutze zu machen. Erfahrungspunkte sind hier wie so oft der Schlüssel zur eigenen Charakterentwicklung , wie soll es auch anders sein. Angesichts einer Vielzahl an Gegnern (so viele wie selten zuvor!) dürfte sich diese auch vergleichsweise schnell abzeichnen. Abseits der Kämpfe steckt der größte Spielspaß natürlich in der Fortbewegung und einigen kniffligen Rätseleinlagen zwischendurch. Insgesamt liefert Ubisoft mit Prince Of Persia: Die vergessene Zeit wieder einmal ein gutes Allround-Paket ab, das speziell im Fankreis der ersten Stunde willige Abnehmer finden wird. Am Ende entscheidet aber wie so oft das Schicksal... [AR]
Zusammenfassung der ReviewAlexander Riede ist der Meinung...
So manche Klassiker haben wahrlich ein zeitloses Gewand, auf das man sich seitens der Spieleentwickler durchaus verlassen aber mitnichten zurück lehnen kann. Mit Prince Of Persia: Die vergessene Zeit verlässt sich Ubisoft ferner auf Altbewährtes, fügt spannende neue Elemente hinzu und befördert den Prinzen gekonnt in die NextGen der Konsolenabenteuer.
| < Zurück | Weiter > |
|---|







