Wii
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| Games - Wii | |||
| Sonntag, 22. August 2010 um 17:34 Uhr | |||
Was wäre ein Sport ohne Skandale? Richtig, es wäre Golf. Tiger Woods PGA Tour 11 (2010) Bewertung: 3,5 von 6 Hersteller: Electronic Arts www.tigerwoodspgatour.com Eine der größten, wenn nicht sogar die größte Legende des Golfsports. Über den Image- Schaden, den Herr Woods mit Aufkommen seiner privaten Eskapaden und sexuellen Vorlieben hinnehmen musste, brauchen wir uns an dieser Stelle wohl kaum mehr unterhalten. Dennoch scheint sich mittlerweile vieles relativiert zu haben und so manches gar in Vergessenheit geraten zu sein. Sportlich geht es auch wieder bergauf, und so ziert der US amerikanische Superstar selbstverständlich das diesjährige Release Tiger Woods PGA Tour 11. Gut, Tony Hawk könnte wahrscheinlich für den Handtaschenraub einer älteren Dame für die nächsten 10 Jahre in den Knast wandern und wäre wohl immer noch die coolste Sau in den Augen vieler Skater. So mancher Status gilt einfach für die Ewigkeit, wie ich mit diesem bewusst überspitzten Beispiel verdeutlichen möchte. Kommen wir aber zurück zum Videospiel. Während man der herkömmlichen Steuerung via Controller nicht sonderlich viele Highlights abgewinnen kann, punktet Tiger Woods PGA Tour 11 vor allem dank der MotionPlus Bewegungserkennung auf der Nintendo Wii. Für ein möglichst realistisches Spielgefühl kann man in aller Ruhe an seinem Schwung und der richtigen Schlagtechnik arbeiten, bevor man sich an eine seriöse Karriere heran wagt. NextGen Konsolenbesitzer müssen allerdings nicht enttäuscht sein, sondern sich lediglich ein bisschen in Geduld üben. Im Laufe diesen Jahres sollen schließlich adäquate Controllermodelle wie Playstation Move oder Project Natal folgen, um endlich die Nischenlücke schließen zu können. Soweit ich informiert bin, kann man dann mittels Patch relativ problemlos auf der PS3 oder Xbox 360 dem imaginären Schläger schwingen. Tiger Woods PGA Tour 11 bleibt dennoch ein Sportspiel das auf Anhieb nicht annähernd so viele Spieler ansprechen wird wie etwa das heiß ersehnte FIFA 11, aber das muss ja noch lange nicht für mangelnde Qualität bei der Umsetzung der Sportart an sich sprechen. Anfänger wie Fortgeschrittene werden sich dank des anpassbaren Schwierigkeitsgrades schnell zurechtfinden und sämtliche visuelle Steuerungshilfen können bei Bedarf ebenfalls abgeschaltet werden (True Aim). Experten können sogar aus der Ego-Perspektive (True View) konsequent an einen besseren Handicap arbeiten. Neben dem herkömmlichen Karrieremodus mit einer Vielzahl an renommierten Events wie dem FedEx Cup oder der US Open kann man auch unabhängig davon beispielsweise den prestigeträchtigen Ryder Cup spielen. Das Besondere hierbei ist die Möglichkeit, mit einem zweiten Spieler im Team zu agieren, was den ansonsten etwas monotonem Golfalltag angenehm erfrischt. Wer sich noch weiter vom drögen Realismus originalgetreuer Kursanlagen sowie Wind- und Wettereffekte entfernen möchte, kann sich an den Minigame-variationen Golf Party oder Mini-Golf erfreuen. Tiger Woods PGA Tour 11 bleibt jedenfalls auch 2010 ein echter Referenzwert in Sachen Golfsimulation, wird aber außer einer festen Zielgruppe am Golf Begeisterten niemanden sonst so wirklich aus der Reserve locken können. [AR] Zusammenfassung der ReviewAlexander Riede ist der Meinung... Tiger Woods PGA Tour 11 erhebt auch dieses Jahr Premium Ansprüche an eine realistische Golfsimulation und erfüllt diese in vielen Punkten. Als Imagesportart per se kann man jedoch damit rechnen, dass sich das Videogame wohl eher als “Trockenübung” während schlechter Wetterphasen der wirklichen Golfer durchsetzen wird. Aber wer weiß, vielleicht bräuchte der hektische Egoshooter-Zocker auch mal etwas Entspannung und einen anderen Fokus zwischendurch...
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Gut, Tony Hawk könnte wahrscheinlich für den Handtaschenraub einer älteren Dame für die nächsten 10 Jahre in den Knast wandern und wäre wohl immer noch die coolste Sau in den Augen vieler Skater. So mancher Status gilt einfach für die Ewigkeit, wie ich mit diesem bewusst überspitzten Beispiel verdeutlichen möchte. Kommen wir aber zurück zum Videospiel. Während man der herkömmlichen Steuerung via Controller nicht sonderlich viele Highlights abgewinnen kann, punktet Tiger Woods PGA Tour 11 vor allem dank der MotionPlus Bewegungserkennung auf der Nintendo Wii. Für ein möglichst realistisches Spielgefühl kann man in aller Ruhe an seinem Schwung und der richtigen Schlagtechnik arbeiten, bevor man sich an eine seriöse Karriere heran wagt.
NextGen Konsolenbesitzer müssen allerdings nicht enttäuscht sein, sondern sich lediglich ein bisschen in Geduld üben. Im Laufe diesen Jahres sollen schließlich adäquate Controllermodelle wie Playstation Move oder Project Natal folgen, um endlich die Nischenlücke schließen zu können. Soweit ich informiert bin, kann man dann mittels Patch relativ problemlos auf der PS3 oder Xbox 360 dem imaginären Schläger schwingen. Tiger Woods PGA Tour 11 bleibt dennoch ein Sportspiel das auf Anhieb nicht annähernd so viele Spieler ansprechen wird wie etwa das heiß ersehnte FIFA 11, aber das muss ja noch lange nicht für mangelnde Qualität bei der Umsetzung der Sportart an sich sprechen. Anfänger wie Fortgeschrittene werden sich dank des anpassbaren Schwierigkeitsgrades schnell zurechtfinden und sämtliche visuelle Steuerungshilfen können bei Bedarf ebenfalls abgeschaltet werden (True Aim). Experten können sogar aus der Ego-Perspektive (True View) konsequent an einen besseren Handicap arbeiten.
Neben dem herkömmlichen Karrieremodus mit einer Vielzahl an renommierten Events wie dem FedEx Cup oder der US Open kann man auch unabhängig davon beispielsweise den prestigeträchtigen Ryder Cup spielen. Das Besondere hierbei ist die Möglichkeit, mit einem zweiten Spieler im Team zu agieren, was den ansonsten etwas monotonem Golfalltag angenehm erfrischt. Wer sich noch weiter vom drögen Realismus originalgetreuer Kursanlagen sowie Wind- und Wettereffekte entfernen möchte, kann sich an den Minigame-variationen Golf Party oder Mini-Golf erfreuen. Tiger Woods PGA Tour 11 bleibt jedenfalls auch 2010 ein echter Referenzwert in Sachen Golfsimulation, wird aber außer einer festen Zielgruppe am Golf Begeisterten niemanden sonst so wirklich aus der Reserve locken können. [AR]
Zusammenfassung der Review



