Xbox 360
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| Games - Xbox 360 | |||
| Sonntag, 05. Dezember 2010 um 11:59 Uhr | |||
Erfolgreiche Ego-Shooter Reihe mit Tradition geht in eine neue Runde. Call Of Duty: Black Ops (2010) Bewertung: 4,5 von 6 Hersteller: Activision www.callofduty.com Wer an Call Of Duty denkt, denkt an packende Schießereien in toller Atmosphäre, faszinierende Railpassagen und einen umfangreichen Multiplayer. Die Messlatte hängt deshalb verdammt hoch. Nach den drei erfolgreichen Vorgängern sind die Ansprüche an den neuen Ego-Shooter von Treyarch extrem hoch. Kann das Spiel diese erfüllen? Was hat sich geändert? Wie schlägt es sich gegenüber den Vorgängern? Generation One hat den Shooter-Blockbuster getestet. Zu Beginn des Storymodus finden wir uns in einer SAW ähnlichen Kulisse wieder. Vor uns auf einem kleinen Beistelltisch befinden sich Operationswerkzeuge. Hinter diesem ein Monitor. Ein Doktor starrt uns nervös an. Er stellt Fragen. Schnell stellt sich heraus, wir stecken mitten in einem schmerzhaften Verhör. Wir befinden uns im Körper von Alex Mason, einem Elitesoldaten, der in Zeiten des Kalten Krieges Aufträge rund um den Globus ausführte. Und genau über diese will der verrückte Professor in der Flimmerkiste Auskunft erhalten. Also lassen wir dass Leben von Mason noch einmal Revue passieren und erleben so die Missionen aus der Ego-Shooter-Sicht. Diese Art von Storytelling ermöglicht Trayarch uns völlig unzusammenhängende, aber abwechslungsreiche Missionen zu liefern. Die Story von Call Of Duty: Black Ops tröpfelt so weiter vor sich hin. Bis zum letzten Drittel des Spieles. Dann entwickelt sie sich zu dem, was sie von Anfang an hätte sein sollen: spannend, mitreißend und atmosphärisch. Dies kommt allerdings nicht annähernd an die grandiose Story von Modern Warefare heran. Schade. Beim Gameplay hat sich nicht viel verändert. Wir kämpfen uns mit der gewohnten Call Of Duty Steuerung von Deckung zu Deckung und versuchen dabei möglichst alle Widersacher zur Strecke zu bringen. Langeweile kommt dabei allerdings nicht auf. Es macht schon etwas her, wenn man sich mit einer kleinen Gruppe von Verbündeten den Weg durch eine russische Raketenbasis bahnt, um den Start einer Trägerrakete zu verhindern. Als dies scheitert und sich die Rakete schließlich majestätisch in die Luft erhebt, greifen wir in letzter Sekunde noch zum Raketenwerfer um das Monstrum dann doch noch vom Himmel zu holen. Fantastisch. Wie schon im Vorgänger bewegen wir uns in Call Of Duty: Black Ops wieder durch enge schlauchartige Levels. Dem Spieler bleiben, wenn überhaupt nur ein, höchstens zwei alternative Wege, um den Gegner zu flankieren. Diese wären allerdings bitter nötig, denn auf Veteran, der schwersten aller Schwierigkeitsstufen (Rekrut, Soldat, Söldner und Veteran) ist das Spiel schon unglaublich schwer. Was nicht zuletzt daran liegt, dass Black Ops keine dynamischen Kontrollpunkte setzt. Das bedeutet, wenn wir kurz nach einem Savepoint von einem aus der Deckung stürzenden Russen umgelegt werden, wird nach Wiedereinstieg der gleiche Russe aus der gleichen Deckung zum gleichen Zeitpunkt wieder herausstürzen. Dies führt zu frustrierenden und nahezu unmöglichen Passagen. An der Grafik hat sich auf der Xbox 360 so gut wie nichts verändert. Sie sieht allerdings immer noch mehr als passabel aus. Gut sind auch die vielen Raileinlagen im Spiel. Mal flüchtet man auf einem Motorrad aus einem Arbeitslager in der UdSSR, mal bricht man mit einem Auto durch eine Straßensperre nach der anderen und mal bombardiert man mit einem frei lenkbaren Helikopter (lediglich die Höhe wird vorgegeben) gegnerische Stellungen. Eine willkommene Abwechslung. Auch der Multiplayer wurde aufpoliert. Neben den altbekannten Spielmodi wie Frei für Alle, Herrschaft oder Team-Deathmatch liefert Call Of Duty: Black Ops auch neues. Hier wäre beispielsweise der Gun-Game Modus zu nennen. In diesem gilt es mit jeder Waffe einen Abschuss zu erreichen um dann zur nächsten Waffe zu gelangen. Auch das Aufrüsten der Waffen hat sich verändert. So verdient man jetzt für jeden erreichten Level einen Gewissen „Geldbetrag“. Mit diesem „Geld“, lassen sich dann Waffen, Aufsätze oder Embleme erwerben. Alles in allem sehr zufrieden stellend, wie auch mein Fazit am Ende dieser Review. [FC] Zusammenfassung der ReviewFlorian Czada ist der Meinung... Werde ich als eingefleischter Call Of Duty Fan langsam müde? Nach dem mittlerweile siebten Teil der Reihe schleicht sich so langsam aber sicher ein „Hab ich schon mal gesehen“ Gefühl bei mir ein. Im Vergleich zum Vorgänger gibt es zu wenig Neuerungen, einfach zu wenig nötige Innovation. Trotzdem ist Call Of Duty: Black Ops immer noch einer der besten Ego-Shooter diesen Jahres. Abwechslungsreiche Level, schöne Grafik, gute KI. Nichtsdestotrotz sollte sich Activision überlegen, die Reihe mal abzuschließen und an etwas Neuem zu arbeiten.
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Zu Beginn des Storymodus finden wir uns in einer SAW ähnlichen Kulisse wieder. Vor uns auf einem kleinen Beistelltisch befinden sich Operationswerkzeuge. Hinter diesem ein Monitor. Ein Doktor starrt uns nervös an. Er stellt Fragen. Schnell stellt sich heraus, wir stecken mitten in einem schmerzhaften Verhör. Wir befinden uns im Körper von Alex Mason, einem Elitesoldaten, der in Zeiten des Kalten Krieges Aufträge rund um den Globus ausführte. Und genau über diese will der verrückte Professor in der Flimmerkiste Auskunft erhalten. Also lassen wir dass Leben von Mason noch einmal Revue passieren und erleben so die Missionen aus der Ego-Shooter-Sicht. Diese Art von Storytelling ermöglicht Trayarch uns völlig unzusammenhängende, aber abwechslungsreiche Missionen zu liefern. Die Story von Call Of Duty: Black Ops tröpfelt so weiter vor sich hin. Bis zum letzten Drittel des Spieles. Dann entwickelt sie sich zu dem, was sie von Anfang an hätte sein sollen: spannend, mitreißend und atmosphärisch. Dies kommt allerdings nicht annähernd an die grandiose Story von Modern Warefare heran. Schade.
Beim Gameplay hat sich nicht viel verändert. Wir kämpfen uns mit der gewohnten Call Of Duty Steuerung von Deckung zu Deckung und versuchen dabei möglichst alle Widersacher zur Strecke zu bringen. Langeweile kommt dabei allerdings nicht auf. Es macht schon etwas her, wenn man sich mit einer kleinen Gruppe von Verbündeten den Weg durch eine russische Raketenbasis bahnt, um den Start einer Trägerrakete zu verhindern. Als dies scheitert und sich die Rakete schließlich majestätisch in die Luft erhebt, greifen wir in letzter Sekunde noch zum Raketenwerfer um das Monstrum dann doch noch vom Himmel zu holen. Fantastisch. Wie schon im Vorgänger bewegen wir uns in Call Of Duty: Black Ops wieder durch enge schlauchartige Levels. Dem Spieler bleiben, wenn überhaupt nur ein, höchstens zwei alternative Wege, um den Gegner zu flankieren. Diese wären allerdings bitter nötig, denn auf Veteran, der schwersten aller Schwierigkeitsstufen (Rekrut, Soldat, Söldner und Veteran) ist das Spiel schon unglaublich schwer. Was nicht zuletzt daran liegt, dass Black Ops keine dynamischen Kontrollpunkte setzt. Das bedeutet, wenn wir kurz nach einem Savepoint von einem aus der Deckung stürzenden Russen umgelegt werden, wird nach Wiedereinstieg der gleiche Russe aus der gleichen Deckung zum gleichen Zeitpunkt wieder herausstürzen. Dies führt zu frustrierenden und nahezu unmöglichen Passagen.
An der Grafik hat sich auf der Xbox 360 so gut wie nichts verändert. Sie sieht allerdings immer noch mehr als passabel aus. Gut sind auch die vielen Raileinlagen im Spiel. Mal flüchtet man auf einem Motorrad aus einem Arbeitslager in der UdSSR, mal bricht man mit einem Auto durch eine Straßensperre nach der anderen und mal bombardiert man mit einem frei lenkbaren Helikopter (lediglich die Höhe wird vorgegeben) gegnerische Stellungen. Eine willkommene Abwechslung. Auch der Multiplayer wurde aufpoliert. Neben den altbekannten Spielmodi wie Frei für Alle, Herrschaft oder Team-Deathmatch liefert Call Of Duty: Black Ops auch neues. Hier wäre beispielsweise der Gun-Game Modus zu nennen. In diesem gilt es mit jeder Waffe einen Abschuss zu erreichen um dann zur nächsten Waffe zu gelangen. Auch das Aufrüsten der Waffen hat sich verändert. So verdient man jetzt für jeden erreichten Level einen Gewissen „Geldbetrag“. Mit diesem „Geld“, lassen sich dann Waffen, Aufsätze oder Embleme erwerben. Alles in allem sehr zufrieden stellend, wie auch mein Fazit am Ende dieser Review. [FC]
Zusammenfassung der Review