Xbox 360
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| Games - Xbox 360 | |||
| Montag, 04. April 2011 um 18:22 Uhr | |||
Mit allen Mitteln an die Macht. Dragon Age II (2011)Bewertung: 3,5 von 6 Hersteller: Bioware www.dragonage.bioware.com Gut 14 Monate nach dem Release von Dragon Age Origins bringt Bioware den Nachfolger des erfolgreichen Rollenspiels auf dem Markt: Dragon Age II. Das Spiel beginnt mit einem kurzen Tutorial, das durch das Spielen einer Geschichte in der Geschichte sehr elegant getarnt ist. Danach eine der drei Spielklassen (Magier, Krieger, Schurke), Geschlecht und Aussehen gewählt und schon kann die Reise für unseren Helden losgehen. Diese führt ihn auf der Flucht vor der „dunklen Brut“ nach Kirkwall. Eine Mittelalterliche Stadt wie sie im Buche steht. Eine Unterstadt für das „Ungeziefer“ und eine Oberstadt für die adeligen Kirkwalls, Bordelle, ein Markt, ein Schloss und natürlich einen Champion. Mit genau diesem gilt es sich nun seinen Ruf als Einwanderer zu entledigen und sich zum Stadtgespräch zu machen. Dies erreicht man durch Erledigen einer der unzähligen Aufgaben in Kirkwall. Mal gilt es, einen verlorenen Sohn wiederzufinden, mal einem Vertriebenen zu helfen oder einen Serienkiller den Gar aus zu machen. Auch aufgrund der tollen Dialoge - bei denen der Spieler selbst seine Antwort wählen kann - mit einzigartigen, gut designten Charakteren kommt in keinem Quest allzu große Langeweile auf. Meistens bleiben einem hier drei Antwortmöglichkeiten: eben eine gute, eine böse und eine zynische, wenn man es einmal so betrachten möchte. Besonders letztere Antworten bringen einen dann doch immer wieder zum Schmunzeln und man ist arg geneigt, als grundlegender Zyniker die Welt von Dragon Age II zu durchstreifen. Das Gameplay hingegen kann meiner Meinung nach gemessen an manch anderem Standard leider nicht wirklich mithalten. Die meisten Gegner lassen sich mit permanentem Hacken auf die Angriffstaste relativ unkompliziert niederstrecken und einer der unzähligen Spezialangriffe, den man im Kampf auf den Tasten Y, B und X aktivieren kann, beschleunigt den Prozess dann auch noch enorm. Herausforderungen sehen anders aus, aber genau hier kommt in Dragon Age II erst richtig das Rollenspiel durch. Ein breitgefächerter Fähigkeitenbaum lässt einen beim Level-Up doch öfters innehalten, um die Weiterbildung taktisch gut zu planen. Die Stadt und die umliegenden Gebiete sind dagegen eher spärlich geraten. Schlauchartige Gebiete, die im besten Fall eine Abzweigung in einen geheimen Raum bietet, in dem man auf einem Haufen Schutt ein paar Goldmünzen findet. Nicht unbedingt das, was man sich von einer sagenhaften Rollenspiel-Welt erwartet. Man muss den Designern bei aller Kritik trotzdem zugute halten, dass sie die Welten sehr liebevoll und mit vielen kleinen Details gestaltet haben. Leider fehlt während des allgemeinen Gameplays oft die Zeit, diese ausgiebig zu bewundern, denn entweder hüpft einem ein nerviges Skelett auf dem Rücken herum oder man tüftelt auf der Mini-Map am rechten oberen Bildschirmrand seine Route aus. Ein bisschen schade, denn die Grafik muss sich keineswegs verstecken. Tolle Farben, tolle Kampfanimationen, lebhafte Gesichter und detaillierte Gegner, die meist auch nicht allzu freundlich daher kommen. Mal geht es im Kampf gegen Drachen, mal gegen Dämonen, mal gegen untote Skelette. Diese muss man allerdings auch nicht alleine zur Strecke bringen, man kann sich nämlich insgesamt drei Gefährten einpacken, welche man während der Story nach und nach unseren Weg kreuzen. Nach 25 Stunden war die Story für mich als Tester dann auch erfolgreich beendet, was schon eine beeindruckende Zeit darstellt wenn man überlegt, dass man für die Story von Call Of Duty nur ungefähr 7 Stunden investieren musste. Eines darf ich vielleicht schon verraten… es wird ein offenes Ende geben. Ob man das jetzt gut oder schlecht findet, bleibt jedem selbst überlassen. [FC] Zusammenfassung der ReviewFlorian Czada ist der Meinung... Feine Grafikelemente, spannende Story, wunderbarer Sound, tolle Charaktere. Enttäuschend dagegen die zu schlauchartige Welt und das in meinen Augen zu einfache Gameplay. An sich ein super Spiel, wenn es nicht an der relativ hoch angesetzten Latte eines Dragon Age Origins gemessen werden würde. Wer Origins hingegen nicht kennt, sollte wirklich sofort zuschlagen. Veteranen werden im Vergleich nicht wirklich zufrieden sein.
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Dragon Age II (2011)
Eine Mittelalterliche Stadt wie sie im Buche steht. Eine Unterstadt für das „Ungeziefer“ und eine Oberstadt für die adeligen Kirkwalls, Bordelle, ein Markt, ein Schloss und natürlich einen Champion. Mit genau diesem gilt es sich nun seinen Ruf als Einwanderer zu entledigen und sich zum Stadtgespräch zu machen. Dies erreicht man durch Erledigen einer der unzähligen Aufgaben in Kirkwall. Mal gilt es, einen verlorenen Sohn wiederzufinden, mal einem Vertriebenen zu helfen oder einen Serienkiller den Gar aus zu machen. Auch aufgrund der tollen Dialoge - bei denen der Spieler selbst seine Antwort wählen kann - mit einzigartigen, gut designten Charakteren kommt in keinem Quest allzu große Langeweile auf. Meistens bleiben einem hier drei Antwortmöglichkeiten: eben eine gute, eine böse und eine zynische, wenn man es einmal so betrachten möchte. Besonders letztere Antworten bringen einen dann doch immer wieder zum Schmunzeln und man ist arg geneigt, als grundlegender Zyniker die Welt von Dragon Age II zu durchstreifen.
Das Gameplay hingegen kann meiner Meinung nach gemessen an manch anderem Standard leider nicht wirklich mithalten. Die meisten Gegner lassen sich mit permanentem Hacken auf die Angriffstaste relativ unkompliziert niederstrecken und einer der unzähligen Spezialangriffe, den man im Kampf auf den Tasten Y, B und X aktivieren kann, beschleunigt den Prozess dann auch noch enorm. Herausforderungen sehen anders aus, aber genau hier kommt in Dragon Age II erst richtig das Rollenspiel durch. Ein breitgefächerter Fähigkeitenbaum lässt einen beim Level-Up doch öfters innehalten, um die Weiterbildung taktisch gut zu planen. Die Stadt und die umliegenden Gebiete sind dagegen eher spärlich geraten. Schlauchartige Gebiete, die im besten Fall eine Abzweigung in einen geheimen Raum bietet, in dem man auf einem Haufen Schutt ein paar Goldmünzen findet. Nicht unbedingt das, was man sich von einer sagenhaften Rollenspiel-Welt erwartet. Man muss den Designern bei aller Kritik trotzdem zugute halten, dass sie die Welten sehr liebevoll und mit vielen kleinen Details gestaltet haben. Leider fehlt während des allgemeinen Gameplays oft die Zeit, diese ausgiebig zu bewundern, denn entweder hüpft einem ein nerviges Skelett auf dem Rücken herum oder man tüftelt auf der Mini-Map am rechten oberen Bildschirmrand seine Route aus.
Ein bisschen schade, denn die Grafik muss sich keineswegs verstecken. Tolle Farben, tolle Kampfanimationen, lebhafte Gesichter und detaillierte Gegner, die meist auch nicht allzu freundlich daher kommen. Mal geht es im Kampf gegen Drachen, mal gegen Dämonen, mal gegen untote Skelette. Diese muss man allerdings auch nicht alleine zur Strecke bringen, man kann sich nämlich insgesamt drei Gefährten einpacken, welche man während der Story nach und nach unseren Weg kreuzen. Nach 25 Stunden war die Story für mich als Tester dann auch erfolgreich beendet, was schon eine beeindruckende Zeit darstellt wenn man überlegt, dass man für die Story von Call Of Duty nur ungefähr 7 Stunden investieren musste. Eines darf ich vielleicht schon verraten… es wird ein offenes Ende geben. Ob man das jetzt gut oder schlecht findet, bleibt jedem selbst überlassen. [FC]
Zusammenfassung der Review