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| Interactive - Eure Musik | |||
| Dienstag, 05. April 2011 um 17:24 Uhr | |||
Wenn nur noch vier Streichhölzer übrig sind... General Sherman - 4 Matches Left (2010) Bewertung: 4 von 6 Label: Eigenvertrieb www.general-sherman.de Als Musikjournalist ist es immer ratsam, sich im regionalen Bereich – quasi in der Homebase – einmal genauer umzusehen, besser gesagt umzuhören... Mehr aus Zufall denn bewusster Suche bin ich so auch auf die Regensburger Rockband General Sherman gestoßen und war umso erfreuter, dass darin ein alter Schulkamerad und damals guter Freund musiziert. Die vierköpfige Formation bestehend aus Andreas Maciejewski (Gesang), Jürgen Stern (Gitarre), Andreas Blauig (Bass) und Thomas Reulen (Schlagzeug) kennt sich ebenfalls seit unbeschwerten Kindheitstagen. Das gemeinsame Verständnis auf und jenseits der Bühne kommt jedenfalls nicht von ungefähr, denn die vier kommen nicht nur aus der gleichen Ortschaft (Wenzenbach), “drei von ihnen sind sogar in derselben Straße aufgewachsen”, verkündet man stolz im Pressetext. Ein Debütalbum jedenfalls konnte man bereits veröffentlichten und 4 Matches Left soll nun mit der Review unseren Lesern näher gebracht werden, denn es lohnt sich definitiv in die Platte reinzuhören! VIELE ZÜNDENDE IDEEN. Der knackige Opener Quake prescht gleich mal aggressiv nach vorne und klingt dabei in Ansätzen nach Disturbed, was der teilweise recht ähnlichen Stimmlage des Leadsängers zu verdanken ist. Als musikalische Vorbilder benennen General Sherman weitere Bands wie Slipknot, Queens Of The Stone Age, Tool und nicht zu vergessen die Red Hot Chili Peppers. Eben diese musikalische Vielseitigkeit und den ansatzweisen Facettenreichtum spiegeln sie auch auf 4 Matches Left wieder. Konzipiert wurde die insgesamt 11 Tracks starke Platte quasi mit zwei Seiten: Während die ersten sechs Songs ein kleines Feuerwerk der elektronischen Gitarrenkunst abfeuern und gerade Songs wie Sanity Bay oder Enemy das feiernde Publikum auf Liveauftritten ordentlich in Wallung bringt, zeigen die fünf unplugged Nummern der zweiten Albumhälfte General Sherman von einer nachdenklicheren Seite. Mehr Gefühle, mehr Gedankenspiele die zu bereuen wären, mehr Persönlichkeit – alles atmosphärisch einwandfrei getragen vom feinen Einsatz der Akustikgitarre. Als Anspieltipps eignen sich ferner Performance Society sowie Tyrants And Fools, spätestens bei Blind With Open Eyes kommt man von selbst ins Schwärmen. Sozialkritisch ist man allemal, gehört sich auch für eine anständige Rockband, eigentlich alles gute Vorzeichen für eine erfolgreiche Zukunft. Bodenständig bleiben die vier Jungs sowieso, dessen bin ich mir sicher. Das Album ist übrigens auch direkt erhältlich über die Bandseite, genauso auf facebook. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit. [AR] Zusammenfassung der ReviewAlexander Riede ist der Meinung... Mehr als angenehm überrascht von dem, was auf dem Album 4 Matches Left an wirklich guter Rockmusik zu hören ist, würde ich zumindest jedem Regensburger Musikgenre-Freund die nächsten lokalen Konzerttermine wärmstens ans Herz legen, um sich selbst ein Bild davon zu machen, wie sehr die lobenden Worte gerechtfertigt sind. General Sherman als eine Art Geheimtipp zu bezeichnen, wäre schon einmal ein guter Anfang.
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General Sherman -
Zusammenfassung der Review