DVD
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| Movies - DVD | |||
| Sonntag, 22. Mai 2011 um 16:26 Uhr | |||
Wenn ein amerikanischer Tourist Venedig besucht... The Tourist (2011)Bewertung: 2,5 von 6 Studio: Kinowelt GmbH www.thetourist.kinowelt.de Welche Aussagekraft verbirgt sich in der beinahe schon unaus- weichlichen Zwanghaftigkeit der Kritikerstimmen, in den Einleitungspassagen ihrer Reviews zum Hollywoodstreifen The Tourist zunächst einmal nie enden wollende Debatten und lobende Worte zu den Regieleistungen eines Florian Henckel von Donnersmarck zu verlieren? Das Leben der Anderen war sprichwörtlich gestern und obwohl man versucht, eine Brücke zu künstlerischen Ansprüchen an sein neues Werk zu schlagen, bleibt es für die eigenständige Thematik des Films doch relativ unbedeutend. Neu ist die Storyline von The Tourist dennoch nicht, denn das paradehafte Katz-und-Maus-Spiel zwischen den wie zu erwarten charmanten Hauptdarstellern Angelina Jolie und Johnny Depp mit ihren permanenten Verfolgern von Verbrecherseite ebenso wie von vermeintlichen Gesetzeshütern basiert auf der Vorlage des französischen Thrillers Anthony Zimmer mit Sophie Marceau und Yvan Attal aus dem Jahr 2005. Wir starten mit einer verführerischen aber gleichermaßen geheimnisvollen Dame namens Elise, die – beobachtet von zahlreichen Agenten der Staatsmacht – in einem Pariser Café sitzt. Ein Kurier übermittelt ihr eine persönliche Botschaft ihres untergetauchten Geliebten, sie solle sich in den nächsten Zug nach Venedig setzen und ihre Verfolger auf eine falsche Fährte locken, indem sie einen ihm in Statur und Aussehen halbwegs ähnelnden Mann anspricht. Obwohl sie den Brief anschließend verbrennt, ist man technisch durchaus in der Lage, den Inhalt des Briefes zu rekonstruieren und ist gewarnt ob des Täuschungsmanövers. So tappt die Spezialeinheit um den verbissenen Paul Bettany (A Beautiful Mind) weiterhin im Dunkeln, wie die eigentliche Zielperson ihrer Untersuchungen nach einer durchgeführten Gesichts-Operation nun aussehen könnte, wann er sich mit seiner Elise tatsächlich zu erkennen gibt und was mit einer riesigen Summe unversteuerten Geldwerts geworden ist, die der Herr einem sadistischen Bösewicht alter Tradition namens Ivan (gespielt von Steven Berkolt) entwenden konnte. Elise jedenfalls flirtet mit einem im ersten Moment relativ unscheinbaren amerikanischen Touristen: Frank ist Mathematiklehrer und offensichtlich schnell dem Charme der zeitlosen Schönheit verfallen. Es knistert sogar ein wenig oder zumindest versucht das Paar Jolie-Depp einen Hauch von erotischer Spannung zu versprühen, was ihnen aufgrund spürbarer menschlicher Distanz trotz größter schauspielerischer Talente nicht so ganz gelingen mag. Mehr als einen berech- nenden Kuss auf dem Balkon von Elise's Hotelsuite bekommt der enttäuschte Kinozuschauer nicht geboten, dafür die eine oder andere (un)gewollte Slapstickeinlage, als Frank am darauf folgenden Morgen von Ivans Handlangern aufgesucht wird und sich eine wilde Verfolgungsjagd über den Dächern Venedigs daraus entwickelt. Überhaupt plätschert die Geschichte von The Tourist abgesehen von ein bis zwei spannenden Momenten mehr so vor sich hin, bietet relativ seichte, wenn auch optisch ansprechende Unterhaltung und verkommt mehr und mehr in eindimensionaler Langeweile. Das Ende des Filmes konnte ich ferner schon bei der allerersten Begegnung der beiden Hauptdarsteller prognostizieren und es kommt tatsächlich zu jenem irgendwie auch nicht ganz so überraschenden Höhepunkt, der das Rätsel um den geheimnisvollen Verbleib von Elise's Geliebten zu lösen vermag. [AR] Zusammenfassung der ReviewAlexander Riede ist der Meinung... Trotz eines viel versprechenden schauspielerischen Duetts der Hollywood Größen Angelina Jolie und Johnny Depp will die grundlegende Idee des meisterhaften Tarnungsmanövers leider nicht so ganz zünden. Als weitestgehend originell angelegter Thriller vermag es The Tourist aufgrund viel zu geradliniger und letzten Endes auch durchschaubarer Erzählstruktur nicht, den Zuschauer nachhaltig an den Bildschirm zu fesseln und gerät – zumindest war dies in meinem Fall so – viel zu schnell wieder in Vergessenheit. Bewertung der ReviewEure Meinung ist uns ebenfalls wichtig, deshalb bewertet bitte unsere Artikel oder hinterlasst einen Kommentar.
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The Tourist (2011)
Neu ist die Storyline von The Tourist dennoch nicht, denn das paradehafte Katz-und-Maus-Spiel zwischen den wie zu erwarten charmanten Hauptdarstellern Angelina Jolie und Johnny Depp mit ihren permanenten Verfolgern von Verbrecherseite ebenso wie von vermeintlichen Gesetzeshütern basiert auf der Vorlage des französischen Thrillers Anthony Zimmer mit Sophie Marceau und Yvan Attal aus dem Jahr 2005. Wir starten mit einer verführerischen aber gleichermaßen geheimnisvollen Dame namens Elise, die – beobachtet von zahlreichen Agenten der Staatsmacht – in einem Pariser Café sitzt. Ein Kurier übermittelt ihr eine persönliche Botschaft ihres untergetauchten Geliebten, sie solle sich in den nächsten Zug nach Venedig setzen und ihre Verfolger auf eine falsche Fährte locken, indem sie einen ihm in Statur und Aussehen halbwegs ähnelnden Mann anspricht.
Obwohl sie den Brief anschließend verbrennt, ist man technisch durchaus in der Lage, den Inhalt des Briefes zu rekonstruieren und ist gewarnt ob des Täuschungsmanövers. So tappt die Spezialeinheit um den verbissenen Paul Bettany (A Beautiful Mind) weiterhin im Dunkeln, wie die eigentliche Zielperson ihrer Untersuchungen nach einer durchgeführten Gesichts-Operation nun aussehen könnte, wann er sich mit seiner Elise tatsächlich zu erkennen gibt und was mit einer riesigen Summe unversteuerten Geldwerts geworden ist, die der Herr einem sadistischen Bösewicht alter Tradition namens Ivan (gespielt von Steven Berkolt) entwenden konnte. Elise jedenfalls flirtet mit einem im ersten Moment relativ unscheinbaren amerikanischen Touristen: Frank ist Mathematiklehrer und offensichtlich schnell dem Charme der zeitlosen Schönheit verfallen. Es knistert sogar ein wenig oder zumindest versucht das Paar Jolie-Depp einen Hauch von erotischer Spannung zu versprühen, was ihnen aufgrund spürbarer menschlicher Distanz trotz größter schauspielerischer Talente nicht so ganz gelingen mag.
Mehr als einen berech- nenden Kuss auf dem Balkon von Elise's Hotelsuite bekommt der enttäuschte Kinozuschauer nicht geboten, dafür die eine oder andere (un)gewollte Slapstickeinlage, als Frank am darauf folgenden Morgen von Ivans Handlangern aufgesucht wird und sich eine wilde Verfolgungsjagd über den Dächern Venedigs daraus entwickelt. Überhaupt plätschert die Geschichte von The Tourist abgesehen von ein bis zwei spannenden Momenten mehr so vor sich hin, bietet relativ seichte, wenn auch optisch ansprechende Unterhaltung und verkommt mehr und mehr in eindimensionaler Langeweile. Das Ende des Filmes konnte ich ferner schon bei der allerersten Begegnung der beiden Hauptdarsteller prognostizieren und es kommt tatsächlich zu jenem irgendwie auch nicht ganz so überraschenden Höhepunkt, der das Rätsel um den geheimnisvollen Verbleib von Elise's Geliebten zu lösen vermag. [AR]
Zusammenfassung der Review