Kino
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| Movies - Kino | |||
| Sonntag, 21. August 2011 um 18:34 Uhr | |||
Es endet alles am 14. Juli. Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2 (2011) Bewertung: 4 von 6 Studio: Warner Bros. harrypotter.warnerbros.de/hp7 Nach über einem Jahrzehnt also soll eines der größten Kino Phänomene unserer Zeit schließlich ein Ende gefunden haben. Als am 14. Juli 2011 Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2 seine lang ersehnte Premiere feierte, komplettierte er als damit achter Film der Reihe die bereits 2001 begonnene Saga um den Zauberlehrling mit der Blitznarbe. Mit Spannung erwarteten Potter-Fans auf der ganzen Welt den Filmstart, hatte doch Teil 1 eine überaus gelungene Grundlage für das epische Finale gelegt. Der erste Streich dieses abschließenden Highlights zeigte in jedem Fall schon einmal, dass durch die cineastische Zweiteilung des letzten Harry Potter-Buches viel Platz für nicht gerade unwichtige Details und eine genaue Aufgreifung der einzelnen Handlungsstränge ermöglicht werden konnte. Nun ist es also soweit und Harry (Daniel Radcliffe), Ron (Rupert Grint) und Hermine (Emma Watson) müssen sich ein für alle Mal dem dunklen Lord Voldemort (Ralph Finnes) stellen. Dieser hat, zwecks des unbändigen Willens nach Unsterblichkeit, seine Seele in sieben Stücke gespalten und ebendiese Fragmente in Gegenstände eingeschlossen, sogenannte Horcruxe. Der einzige Weg ihn zu besiegen führt demnach lediglich über die Zerstörung jener verzauberter Gegenstände. So beginnt Heiligtümer des Todes Teil 2 gleich ohne große Überleitung mit dem spektakulären Einbruch in ein Gringotts-Verließ tief unter dem Stadtbild Londons, um einen weiteren wichtigen Horcrux in die Finger zu bekommen. Erschwert wird dieses riskante Vorhaben durch die permanente Alarm- bereitschaft der Kobolde, die die Bank leiten, einen Drachen, und nicht zuletzt durch die Doppelzüngigkeit Griphooks, des Kobolds, der Harry und seinen Freunden eigentlich beistehen sollte. Nur knapp entkommen unsere zaubernden Helden dem Tod, sehen sich aber bereits dem nächsten gefährlichen Unterfangen gegenüber: der nächste Horcrux befindet sich nämlich unmittelbar in Hogwarts, das nach Dumbledores Tod in Voldemorts Hände gefallen ist und das fest in den Händen Snapes liegt, der dort vom dunklen Lord als neuer Schulleiter eingesetzt wurde. Unerwartete Hilfe bekommen die drei Freunde von Aberforth Dumbledore, der rege Kontakte zu dem kleinen Grüppchen Rebellen pflegt, das sich in Hogwarts dem Regime der Todesser widersetzt. Neville, der Anführer ebendieser Gruppe, schmuggelt Harry, Ron und Hermine ins Schloss, und es wird sich schließlich zum finalen Kampf Gut gegen Böse gerüstet, denn Voldemorts Armee hat sich bereits auf den Weg gemacht... Schauspielerisch gesehen bleibt auch im letzten Teil der Harry Potter-Saga alles beim Alten: Mit den etwas limitierten Fähigkeiten Daniel Radcliffes hat man sich inzwischen angefreundet, Emma Watson hat zum Glück erkannt, dass man nicht jeden Satz dramatisch aushauchen muss und Rupert Grint bleibt nach wie vor ein natürlicher Komiker vor dem Herrn. Brilliert hat neben Alan Rickman als Severus Snape und Maggie Smith als Minerva McGonagall natürlich auch Helena Bonham-Carter als eine verrückte Bellatrix Lestrange, die seit ihrem ersten Auftritt in Harry Potter und der Orden des Phönix viele ihrer berühmten Kollegen an die Wand spielt. Eigentlich gibt es damit abschließend zu sagen, was es nach jedem Potter-Film zu sagen gab: Cineastisch gesehen ein guter Film, doch als Fan der Bücher kommt man nicht ganz auf seine Kosten. [IS] Zusammenfassung der ReviewIrmi Schäffl ist der Meinung... Was in Teil eins so gut begonnen hatte, konnte Teil zwei leider nicht wirklich fortführen. Die Drehbuchautoren fielen in alte Muster zurück und setzten zu oft den Rotstift bei der Buchvorlage an: Natürlich ist es für einen Film spannender, wenn sich Harry und Voldemort zusammen vom Dach stürzen, aber dass dafür z.B. Dumbledores Familiengeschichte, die im Buch einen wesentlichen Teil ausmacht, fast ganz verschwindet, ist nicht gerade akzeptabel. Und gerade bei David Yates, dem Zeitlupeneffekte und Drama im ganz großen Stil nicht fremd sind, hätte man sich für das Finale einer Ära noch mehr erhoffen können, vor allem was den Kampf um Hogwarts angeht. Bewertung der ReviewEure Meinung ist uns ebenfalls wichtig, deshalb bewertet bitte unsere Artikel oder hinterlasst einen Kommentar.
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Harry Potter und die
Der erste Streich dieses abschließenden Highlights zeigte in jedem Fall schon einmal, dass durch die cineastische Zweiteilung des letzten Harry Potter-Buches viel Platz für nicht gerade unwichtige Details und eine genaue Aufgreifung der einzelnen Handlungsstränge ermöglicht werden konnte. Nun ist es also soweit und Harry (Daniel Radcliffe), Ron (Rupert Grint) und Hermine (Emma Watson) müssen sich ein für alle Mal dem dunklen Lord Voldemort (Ralph Finnes) stellen. Dieser hat, zwecks des unbändigen Willens nach Unsterblichkeit, seine Seele in sieben Stücke gespalten und ebendiese Fragmente in Gegenstände eingeschlossen, sogenannte Horcruxe. Der einzige Weg ihn zu besiegen führt demnach lediglich über die Zerstörung jener verzauberter Gegenstände. So beginnt Heiligtümer des Todes Teil 2 gleich ohne große Überleitung mit dem spektakulären Einbruch in ein Gringotts-Verließ tief unter dem Stadtbild Londons, um einen weiteren wichtigen Horcrux in die Finger zu bekommen.
Erschwert wird dieses riskante Vorhaben durch die permanente Alarm- bereitschaft der Kobolde, die die Bank leiten, einen Drachen, und nicht zuletzt durch die Doppelzüngigkeit Griphooks, des Kobolds, der Harry und seinen Freunden eigentlich beistehen sollte. Nur knapp entkommen unsere zaubernden Helden dem Tod, sehen sich aber bereits dem nächsten gefährlichen Unterfangen gegenüber: der nächste Horcrux befindet sich nämlich unmittelbar in Hogwarts, das nach Dumbledores Tod in Voldemorts Hände gefallen ist und das fest in den Händen Snapes liegt, der dort vom dunklen Lord als neuer Schulleiter eingesetzt wurde. Unerwartete Hilfe bekommen die drei Freunde von Aberforth Dumbledore, der rege Kontakte zu dem kleinen Grüppchen Rebellen pflegt, das sich in Hogwarts dem Regime der Todesser widersetzt. Neville, der Anführer ebendieser Gruppe, schmuggelt Harry, Ron und Hermine ins Schloss, und es wird sich schließlich zum finalen Kampf Gut gegen Böse gerüstet, denn Voldemorts Armee hat sich bereits auf den Weg gemacht...
Schauspielerisch gesehen bleibt auch im letzten Teil der Harry Potter-Saga alles beim Alten: Mit den etwas limitierten Fähigkeiten Daniel Radcliffes hat man sich inzwischen angefreundet, Emma Watson hat zum Glück erkannt, dass man nicht jeden Satz dramatisch aushauchen muss und Rupert Grint bleibt nach wie vor ein natürlicher Komiker vor dem Herrn. Brilliert hat neben Alan Rickman als Severus Snape und Maggie Smith als Minerva McGonagall natürlich auch Helena Bonham-Carter als eine verrückte Bellatrix Lestrange, die seit ihrem ersten Auftritt in Harry Potter und der Orden des Phönix viele ihrer berühmten Kollegen an die Wand spielt. Eigentlich gibt es damit abschließend zu sagen, was es nach jedem Potter-Film zu sagen gab: Cineastisch gesehen ein guter Film, doch als Fan der Bücher kommt man nicht ganz auf seine Kosten. [IS]
Zusammenfassung der Review