R'n'B - Soul
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Music - R'n'B - Soul
Sonntag, 16. Oktober 2011 um 14:11 Uhr

Trotz kleiner diskutierbarer Mankos, ein gelungenes Album.

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Review | Kritik | Bewertung
Jason Derulo - Future History (2011)

Future History (Deluxe Version) - Jason DeruloBewertung: 4 von 6
Label: Warner
www.jasonderulo.com

Mit seinem Album Future History zeigt uns Jason Derulo, wie er selbst die Popmusik der Zukunft definieren möchte. Dabei mixt er allerhand Coolness mit zeitloser Romantik und tanzbarem Material. Wer einmal reingehört hat, hört deshalb nur schwer wieder weg. Der inzwischen 21-jährige US-amerikanische R'n'B-Sänger und Songwriter beweist auf seinem zweiten Album wirklich wahres Talent und über 13 Millionen verkaufte Tonträger bestätigen diese Tatsache.


Die ingesamt 12 Tracks wechseln von klassischem Pop (Fight For You) über gefühlvolle Einlagen (Breathing), klassischem R'n'B wie man ihn kennt und lieben gelernt hat (It Girl, Don´t Wonna Go Home) hin zu echten Clubkrachern (Make It Up As We Go). Im Gegensatz zu anderen Künstlern im Showgeschäft verlässt sich Jason Derulo lediglich auf sich selbst, soll konkret heißen: auf dem Album Future History ist augenscheinlich nur er höchst persönlich zu hören. Kein Remix, keine Fremdeinlagen, keine Features. Jason Derulo beherrscht ferner alle Tonhöhen und -lagen, lässt den Zuhörer an vielen Stellen träumen und verbreitet generell gute Laune. Früher tourte er mit Lady Gaga und den Black Eyed Peas. Dies wird er in Zukunft nicht mehr machen können, denn mit diesem Longplayer katapultiert er sich mit großer Wahrscheinlichkeit selbst in die Charts und den Pophimmel. Ohne größere Probleme dürften sich also Konzerthallen für ihn alleine füllen lassen.

act-jasonderuloSein eigener Anspruch war stets hoch: nicht nur die bestmöglichen Songs zu schaffen, sondern Songs für die Ewigkeit. Ob er dies geschafft hat, vermag ich (noch) nicht zu beurteilen. Aber mit Sicherheit empfehle ich jedem R'n'B-Fan, sein CD-Regal mit Future History aufzupeppen. Jason Derulo bewegt sich nahe am Perfektionismus für ein qualitativ hochwertiges R'n'B Masterpiece, allerdings findet man auch hier den einen oder anderen Kritikpunkt. Zu Beginn seiner Songs pflegt er beispielsweise seinen eigenen Namen zu singen. Bei einem einzelnen Song verzeihliche Spielerei, bei vielen derart aber irgendwie eine lächerliche Wiederholung, schließlich weiß der Zuhörer, wessen Album er gerade in Händen hält. Oder nicht? Einzig eine Frage stellte sich mir, während das Album in meinem CD-Player rauf und runter lief: Was bietet der junge Sänger live? Wie viel Technik versteckt sich hinter der Stimme und wie viel ist tatsächlich echt? Hört sich das Album doch an manchen Stellen verdammt nach Mischung aus dem Tonstudio an.

Dabei fällt mir noch etwas auf: bei manchem Titel glaubte ich ein Cover vergangener Hits aus den 80er Jahren zu hören, vermag mich aber auch zu täuschen... Die eigentliche Zielgruppe wird sich kaum daran stören. Summa summarum jedoch ein tolles Album, bei dem man gewiss Kritikpunkte findet, wenn man bewusst danach sucht. Legt man die Scheibe aber einfach nur in den CD-Player und genießt stillschweigend das Resultat, hat man eine relativ gechillte Stunde voll Derulo-Style vor sich.



redakteur-andrea

Zusammenfassung Review | Kritik | Bewertung

Andrea Thalhofer ist der Meinung...
Jason Derulo zeigt mit seinem Album Future History, dass er nicht nur begabt, sondern auch vielseitig ist. Die 12 Tracks versprechen allerhand Abwechslung, einige Überraschungsmomente und viel positive Schwingungen für unsere heutzutage oft gequälten Ohren. Nachdem er zu Beginn seiner Karriere für Größen wie Lil' Wayne und Flo Rida geschrieben hat, lebt er sein Können nun voll und ganz selbst auf Future History aus. Dies verspricht der Anfang einer langen, erfolgreichen History für Derulo himself zu werden.

 
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