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Games - Xbox 360
Dienstag, 18. Oktober 2011 um 18:39 Uhr

Wer mit den Großen der Branche den Kampf aufnimmt...

gm-supremacymma

Review | Kritik | Bewertung
Supremacy MMA (2011)

logo-gameworldBewertung: 2,5 von 6
Hersteller: 505 Games
www.supremacymma.com

Karate, Boxen, Kickboxen, Wrestling oder Ringen. Was haben alle diese Sportarten gemeinsam? Richtig. Man kann dabei ganz schön heftig auf die Nase bekommen, wenn man sich etwas blöd anstellt oder nicht gut genug auf seine Deckung achtet. Wie aber wäre es, wahre Spezialisten aus allen erwähnten Kampfsportarten aufeinander losgehen zu lassen? Die Entwickler von 505 Games waren jedenfalls mutig genug für diesen Schritt.


Ob sie sich mit dem Beat 'Em Up Supremacy MMA nun selbst eine blutige Nase holen oder sich am Ende den MMA-Championsgürtel umhängen dürfen? Generation One hat es getestet... Und ich muss zugeben: es war keine gute Idee, mich im Menü sofort auf den Storymodus zu stürzen. Denn ohne Vorwarnung oder Tutorial wurde ich nach einer kurzen, in Comicbildern erzählten Einführung ohne weitere Instruktionen in den Ring entlassen. Was dann folgte war natürlich ein richtiges Debakel, welches nicht mal mehr mit wildem Button-Smashing verhindert werden konnte. Das Ende der Begegnung war ein schmerzhafter Knockout meines Kämpfers. Da das Gesicht meines „Profiboxers“ danach eher an eine rote Götterspeise erinnerte, entschied ich mich doch erst einmal für das Tutorial. Dort wurde mir die im Nachhinein doch recht durchsichtige und einfache Steuerung beigebracht. Danach wagte ich mich erneut in den ungewohnten Story Modus.

game-supremacymmaEine echte Karriere gibt es nämlich nicht. Jeder Kämpfer im Spiel hat lediglich seine eigene (oftmals sehr kurze) Story, die auch nur in ein paar Nebensätzen zwischen den Kämpfen in englischer Sprachausgabe erzählt wird. Am Ende jedes Kampfes bekommt man XP, mit welchen der jeweilige Kämpfer selbstständig seine Skills verbessert. Die Grafik von Supremacy MMA kann sich so lange sehen lassen, bis es an die Nahaufnahmen geht. Abwechslungsreiche und Detailgetreue Kampfarenen, die mit animierten Zuschauern gefüllt sind. Fast schlecht wurde mir allerdings, als ich meinen Gegner mit einem letzten Punch in das Gesicht - in Slowmotion wohlgemerkt - auf die Bretter schickte. Nicht wegen der Brutalität meines Angriffs, sondern wegen der umherfliegenden roten Pixel die wohl Blut darstellen sollten. Auch sehr mager kommt die Charakterauswahl daher. Lediglich 10 Kämpfer und erstmals zwei toughe Ladys stehen zur Auswahl, um sich entweder im besagten Storymodus, Online, im Trainings- oder im Tuniermodus gegenseitig die Köpfe einzuhauen.

Natürlich bleibt ein Vergleich mit dem Platzhirsch des Nischengenres UFC Undisputed nicht aus. Jedem der schon einmal Hand an beide Spiele gelegt hat, wird sofort auffallen, dass sowohl grafisch als auch Gameplay technisch alles für UFC Undisputed spricht. Doch ich für meinen Teil denke, der Vergleich ist nicht ganz gerecht, da Supremacy MMA eher auf einen Arcade-artigen Ablauf der Kämpfe setzt, während die Konkurrenz aus dem Hause THQ das Geschehen im Käfig so unverblümt und real wie möglich rüberbringen möchte.



redakteur-florian

Zusammenfassung Review | Kritik | Bewertung

Florian Czada ist der Meinung...
Natürlich kann sich das Beat 'Em Up Supremacy MMA in keinem der gängigen Beurteilungskriterien gegen die Großen des Genres durchsetzen. Dennoch hatte ich als waschechter Kampfspielnoob durchaus spaßige, wenn auch manchmal sehr brutale Stunden mit dem Titel. Leider verstand es Supremacy MMA während meines Tests nicht, mich durch ein motivierendes Auflevelsystem oder ähnlichem allzu lange vor dem Bildschirm zu fesseln.

 
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