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Games - Xbox 360
Sonntag, 06. November 2011 um 17:56 Uhr

Der dunkle Ritter ist zurück und sorgt für Recht und Ordnung.

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Review | Kritik | Bewertung
Batman: Arkham City (2011)

logo-gameworldBewertung: 6 von 6
Hersteller: Warner Interactive
www.community.batmanarkhamcity.com

Lizenzspiele? Gewiss ein Thema für sich. Oft wirken diese so, als ob der Film alleine einfach zu wenig Kohle in die Kasse gespielt hätte und nun innerhalb einer Woche ein halbwegs attraktives Game aus dem Boden gestampft wird, welches nun noch schnell die Zahlen ins Schwarze färben soll. Ganz anders war es bei dem Überraschungshit Batman: Arkham Asylum. 2009 erschienen, kassierte das Game nach Release in vielen Tests die Bestnoten und wurde bei den BAFTA Video Game Awards 2010 in den Kategorien „Bestes Spiel“ und „Bestes Gameplay“ mit Preisen ausgezeichnet.


So lag die Messlatte für den von den Fans sehnsüchtig erwarteten Nachfolger Batman: Arkham City natürlich extrem hoch. Auch dass sich die Entwickler für den ersten Teil des Batmanabenteuers stolze fünf Jahre Zeit ließen, während der Nachfolger nun vergleichsweise rasch innerhalb von 2 Jahren in den Läden stehen sollte, gab zunächst Anlass zur Skepsis. Es ist schon ein sehr besonderer Augenblick, wenn man die menschliche Fledermaus zum ersten Mal in Arkham City von einem Hochhaus stürzen lässt und das gigantische Ausmaß der Gefängnisstadt wahrnimmt und doch fühlt sich alles an wie im Vorgänger. Steuerungstechnisch hat sich mitunter wenig getan und das ist auch gut so.

game-batmanarkhamcityBatman war ebenfalls in den vergangenen zwei Jahren seit seinem letzten Abenteuer fleißig und hat sich in seiner Bathöhle einen doch sehr nützlichen „Enterhaken“ gebaut. Dieser erlaubt es ihm, ähnlich wie dem Kollegen Spiderman, sich von einem Hochhaus zum nächsten zu Schwingen. Dies ist aber auch bitter nötig, denn wie vorher bereits beschrieben, hat es der gute Batman nicht mehr nur mit einer reinen Irrenanstalt voller Schwerverbrecher zu tun, sondern mit einer ganzen Stadt voller Psychopathen inklusive unserem alten Freund: Joker. Da Bandenkriege, Aufstände und andere Späße den Aufsehern das Leben zur Hölle machen, gilt es für Recht und Ordnung zu sorgen. Dieses gefährliche Unterfangen ist gar nicht so leicht, denn so gut die Fledermaus auch ausgerüstet sein mag, so vorteilhaft der neue Enterhaken auch ist, hinter der Maske des dunklen Ritters steckt ein Mensch. Und genau das lässt Rocksteady dem Spieler auch spüren. In Kämpfen gegen Widersacher mit Eisenstangen oder Stühlen tut man sich - dank dem wunderbar funktionierenden Kampfsystem - noch relativ leicht. Schwieriger wird es jedoch, wenn die Gegner zu Messern oder Schusswaffen greifen, hier gilt es alle Tricks aus der Batsuitetasche zu holen und jeden Kill genauestens zu planen.

Trotz der vielen Kämpfe gegen teilweise Horden von Inhaftierten, schafft Batman: Arkham City den schwierigen Spagat zwischen wilder Metzlerei und Knobeleinlagen, denn auch daran mangelt es dem Spiel nicht. Ob die schon bekannten Rätsel des Kollegen Riddler oder die von irgendwelchen sonstigen Bösenwichten gestellten Fallen und Hindernisse, auch hierfür hat uns das Entwicklerteam ein schönes Gadget an die Hand gegeben. Mit Druck auf die LB-Taste aktiviert sich nämlich der ebenfalls sehr gelungene Dedektiv-Modus, welcher uns oft sehr hilfreiche Informationen zu unserer Umgebung liefert. Anfangs fühlt man sich fast ein wenig erschlagen von den vielen Aufgaben, Rätseln und teils witzigen Dialogen, die einem Batman: Arkham City entgegen schleudert. Nach 2-3 Stunden Spielzeit lichtet sich allerdings das Chaos und macht die Gefängnisstadt zu einer der interessantesten und abwechslungsreichsten Städte, in der ich mich jemals in einem Videospiel aufgehalten habe. Erstkäufer haben übrigens die Möglichkeit, einige Missionen mit der heißesten Katzen in Arkham City zu verbringen: Catwomen.



redakteur-florian

Zusammenfassung Review | Kritik | Bewertung

Florian Czada ist der Meinung...
Erwartungen erfüllt. Zumindest meine. Nachdem ich auch recht skeptisch an den Nachfolger des grandiosen ersten Teils heranging, hat mich Batman: Arkham City buchstäblich von der Couch gefegt. So viele Aufgaben, so viele Missionen, so viele Rätsel wie ich sie selten in einem Spiel erlebt habe. Auch wenn die Grafik nicht mit Titeln wie Battlefield und Konsorten mithalten kann, haben die Jungs von Rocksteady wieder einmal ALLES richtig gemacht!

 
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