How could you not love Christmas?!

Review | Kritik | Bewertung Michael Bublé - Christmas (2011)
Bewertung: 4,5 von 6 Label: Warner www.michaelbuble.com
Der heimliche Gott des Jazz bringt pünktlich zum ersten Advent ein reines Weihnachtsalbum mit 16 der wohl größten Weihnachtshits auf den Markt. Grooviger und jazziger könnte nun wirklich keiner Jingle Bells und Co. erstrahlen lassen. Michael Bublé´s ganz persönlicher Weihnachtswunsch erfüllt sich letztlich im Jahre 2011, denn schon immer träumte er davon, ein besinnliches Weihnachtsalbum zu produzieren. Als großer Fan besang er bereits seit seinen Kindheitstagen das Fest der Liebe unter der Dusche, angeblich sogar bei sommerlichen Höchsttemperaturen.
Die Erfolgsliste des kanadischen Jazz-Sängers ist lang: drei Grammys, ein Echo, über 30 Millionen verkaufte Alben, vier ausverkaufte Welttourneen und zahlreiche internationale Auszeichnungen. Damit zählt er mittlerweile zu den erfolgreichsten Vokalisten der Welt. Für sein neues Werk Christmas holte er sich nützliche Hilfe von keinem geringeren als David Foster, welcher beinahe zeitgleich mit Seal Soul 2 auf den Markt bringt und bereits mit Künstlern wie Celine Dion und Whitney Houston produziert hatte. Aber noch nicht genug: auch Ex-Metallica Producer Bob Rock und Humberto Gatica, der bereits für Michael Jackson und Elton John im Einsatz war, halfen mit, ein unvergleichliches Weihnachtsalbum entstehen zu lassen.
Neben bekannten Klassikern wie Jingle Bells (im Duett mit The Puppini Twisters), Christmas (Baby Please Come Home), Santa Claus Is Coming To Town und Santa Baby beinhaltet Christmas besonders besinnliche Titel für den wunderschönen Moment, in dem die glückliche Familie am Heiligen Abend unter dem Weihnachtsbaum versammelt ist. Dies sind unter anderem Ave Maria und Silent Night. Aber Michael Bublé ließ es sich nicht nehmen, mit Cold December Night zusätzlich noch einen eigenen Weihnachtstitel zu schreiben. Als Zugabe gibt es ein Duett mit Shania Twain beim Song White Christmas. Im Booklet zu Christmas sind verschiedene Bilder des kanadischen Weltstars in der Vorweihnachtszeit, beim Schmücken des Christbaums und in der klirrenden Winterkälte. Eines davon hat mir besonders gefallen: Michael, die Hände voller Geschenke, charmant lächelnd.
Gerne würde man sich bei diesem Anblick selbst einen Wunsch erfüllen: Michael Bublé am Heiligen Abend unter meinem Christbaum, um sich live von der unvergleichlich warmen Stimme und dem gefühlvollen Gesang in sein persönliches Weihnachtsmärchen singen zu lassen. Spätestens nachdem ich das Album zum ersten Mal komplett durchgehört hatte, stimme ich mit Michael Bublé in einem entscheidenden Punkt absolut überein, nämlich mit den Worten des ersten Tracks auf Christmas: It´s Beginning To Look A Lot Like Christmas.
Zusammenfassung Review | Kritik | Bewertung
Andrea Thalhofer ist der Meinung... Dieser Mann sollte eigentlich wunschlos glücklich sein... So scheint es jedenfalls. Einer der erfolgreichsten Vokalisten der Welt, verheiratet mit dem argentinischen Model Luisana Lopilato und aus der Jazzgeschichte des 21. Jahrhunderts nicht mehr wegzudenken. Doch einen Wunsch gab es noch, welchen sich Michael Bublé im Jahr 2011 selbst erfüllen konnte: „Ein Weihnachtsalbum aufzunehmen, mit welchem Kinder aufwachsen können.“ Für alle Weihnachtsliebhaber jedenfalls ist Christmas eine wunderschöne Ergänzung, wenn zu Hause die Plätzchen duften und die Kerzen am Adventskranz angezündet werden.
|