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Games - Wii
Freitag, 06. Januar 2012 um 16:19 Uhr

Lasset die Spiele beginnen...

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Review | Kritik | Bewertung
Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen London 2012 (2011)

logo-gameworldBewertung: 3,5 von 6
Hersteller: SEGA
www.olympicvideogames.com

Die geplante Eröffnungszeremonie zum 27. Juli 2012 rückt immer näher und die Olympischen Sommerspiele 2012 in London werden auch dieses Jahr wieder ein Millionenpublikum begeisterter Zuschauer vor Ort und an den heimischen Bildschirmen in Feierlaune versetzen. Und wo wir schon bei dem Stichwort Feierlaune sind, darf zu einem solchen Anlass natürlich eine passende Videospielumsetzung nicht fehlen. Was wäre da also nicht nahe liegender, als ein auf zahlreichen Mini-Games basierender Partyspaß auf der Nintendo Wii Konsole und was könnte schon mehr Freude bereiten, als dabei SEGA's Lieblinge Mario & Sonic plus Nebencharaktere ins Rennen um olympisches Gold zu schicken?!


Folgerichtig präsentiert der Spielehersteller mit Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen London 2012 das offizielle Videogame zum Sportereignis des Jahres. Von den 21 einzelnen auswählbaren Disziplinen stellten sich während unserer redaktionellen Testphase besonders die Sportarten Beach-Volleyball, Tischtennis sowie der Bereich Leichtathletik mit 100m, 100m Hürdenlauf, 4x 100m Staffel, Weitsprung, Hammer-, Diskus- und Speerwerfen als zwischendurch gerne genutzte Alltagsablenkung heraus, die man auch im Singleplayer Modus öfter spielen kann. Mit ein wenig Übung hat man schnell den Dreh gefunden und sichert sich einen Platz auf dem Siegerpodest. Der Schwierigkeitsgrad scheint sich dabei dem eigenen Können anzupassen, zumindest wirkten die Gegner nach einem Sieg in weiteren Wettkämpfen innerhalb der gleichen Disziplin durchaus hartnäckiger und verbissen, einem dieses Mal den ersten Platz streitig zu machen. Über Sieg oder Niederlage entscheidet jedoch nicht nur das eigene Können am Controller, sondern unter anderem auch die Wahl der Spielcharaktere, die unterschiedliche Fähigkeiten vorzuweisen haben.

game-mariosoniclondonWährend Krafttypen wie Wario, Knuckles, Bowser, Vector und Donkey Kong insbesondere bei den Wurfdisziplinen und dem Kanurennen eingesetzt werden sollten, punkten Fertigkeitstypen wie Tails, Peach, Dr. Eggman, Waluigi und Silver bei eleganteren Tourensportarten (Stufenbarren, Trampolin oder rhythmische Sportgymnastik), Springreiten, Sportschießen sowie dem Degenfechten. Geschwindigkeitstypen wie Shadow, Daisy, Sonic, Yoshi und Metal Sonic sind der Konkurrenz logischerweise bei Wettstreiten innerhalb der Leichtathletik Laufdisziplinen oder dem Radsport überlegen und zu guter letzt gibt es noch die Alleskönner Luigi, Amy, Mario, Blaze und Bowser Jr., die wie der Name schon sagt überall mitmischen können. Wovon ich leider etwas enttäuscht wurde, ist die mangelhafte Steuerungsumsetzung der Disziplinen Fußball und Badminton, die in Sachen Geschick eigentlich am meisten Potenzial gehabt hätten. Stattdessen erfoule ich mir ohne Rücksicht auf Verluste das runde Leder, sprinte in Richtung Tor und durchballere mit aller Wucht, die in meinem kleinen Comickörper so schlummern mag, das Netz mitsamt Torhüter.

Abwechslung Fehlanzeige und diese würde man sich auch beim Badminton wünschen, denn raffiniertes droppen des Federballes nah an der Netzkante oder etwa ein retournieren eines harten Schmetterschlages ist hier nicht möglich. Schade eigentlich. Als kleine Entschädigung gibt es dafür noch 10 sogenannte Traumdisziplinen, in denen alle physikalischen Kräfte ein wenig vernachlässigt wurden und jeweils vier Athleten im direkten Duell gegeneinander antreten. Dank des London-Party Modus verspricht Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen London 2012 einige vergnügliche Stunden unter Freunden, auch wenn man bei einem Wii-Spiel dieser Generation einfach in Kauf nehmen muss, dass einem mangels Konturschärfe gerade bei einem HD TV-Gerät neuesten Standards die pixelige Comicwelt schon etwas negativ ins Auge sticht, was sich aber letzten Endes verschmerzen lässt.



redakteur-alex

Zusammenfassung Review | Kritik | Bewertung

Alexander Riede ist der Meinung...
Für Kinder mit Sicherheit ein Riesenspaß, für ältere Spieler leider nur ein kurzweiliger Zeitvertreib, wenn einem auf der nächsten Party mal wieder der Gesprächsstoff ausgehen sollte. Der Umfang und die Spieltiefe von Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen London 2012 fällt zwar nicht gerade riesig, aber ausreichend genug aus, um ein paar lustige Spielstunden im Freundeskreis damit zu verbringen, solange man sich ausgerechnet im HD Bereich nicht an vernachlässigbaren optischen Defiziten stört.

 
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